KAYHAUSEN - Eine positive Bilanz mit vielen Aktivitäten stellte am Donnerstagabend im Dorfgemeinschaftshaus der 2. Vorsitzende des Heimat- und Ortsbürgervereins Kayhausen, Fred Kruse, den rund 80 anwesenden Mitgliedern auf der Jahreshauptversammlung vor. So sei im vergangenen Jahr im Dorfgemeinschaftshaus das Fußballfieber bei der Weltmeisterschaft recht hoch gewesen, wenn die Spiele auf der Großleinwand übertragen worden wären, bemerkte er. Zur kommen Weltmeisterschaft der Frauen werde es dort für die Fußballfreunde wieder ein Public Viewing mit einer Großleinwand geben. „Schön, zu sehen, dass unser Dorfgemeinschaftshaus immer mehr zum Mittelpunkt des Dorfes wird“, hob er weiter lobend hervor. Aus den daraus erwirtschafteten Einnahmen konnte das Inventar aufgestockt werden. Für viele Arbeitseinsätze dankte er den freiwilligen Helfern.

Der Verein habe derzeit 225 Mitglieder, meldete Brigitte Viereck in ihrem Kassenbericht. Die Mitgliedsbeiträge allein, so die Kassenwartin, reichten allerdings nicht aus, die laufenden Kosten für das Dorfgemeinschaftshaus zu decken. Daher wäre es wichtig, das Haus durch Bewirtschaftung und Vermietung wirtschaftlich zu nutzen.

Eine Neuwahl des Vorstandes war erforderlich, da der bisherige Vorsitzende Bernd Hollwege aus gesundheitlichen Gründen dieses Amt nicht mehr ausüben kann. Sein bisheriger Stellvertreter Fred Kruse ist sein Nachfolger. Neuer 2. Vorsitzender wurde Egon Brunßen. Schriftführer Florian Falk stellte aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung. Zum Nachfolger wurde Klaus Gerken gewählt.

In dankbarer Anerkennung seiner besonderen Leistungen bestimmten die Versammlungsteilnehmer den mehr als zwei Jahrzehnte tätigen früheren Vorsitzenden Gerhard Langner zum Ehrenvorsitzenden.

Gemeindekämmerer Rolf Oeljeschläger stellte in seinem Referat interessante Informationen aus der Gemeinde vor. So war zu erfahren, dass Kayhausen jetzt 1340 Einwohner hat, das seien 75 mehr als noch vor zehn Jahren. Das Durchschnittsalter in der gesamten Gemeinde liege bei 44 Jahren, wobei rund ein Viertel aller Einwohner das 65. Lebensjahr bereits erreicht hätten.