Mickey, Minnie und ihre vielen Freunde waren während der Herbstferien Gastgeber für 42 Kinder aus den Gemeinden Ganderkesee und Moormerland im Disneyland Paris. Bereits seit mehreren Jahren organisieren Kerstin Röhl und Nina-Verena Müller von der Gemeinde Ganderkesee und Fritz Dirks von der befreundeten Gemeinde Moormerland gemeinsam Ferienfahrten in das Disneyland. Die Mitfahrer waren in Blockhütten der Ranch Davy Crokett in der Nähe des Parks untergebracht.

Für viele Haushalte in Elmeloh und Almsloh gehört er dazu, der Kalender des Heimat und Ortsvereins. Deshalb hat sich Vereinschef Reinhard Siemer selbstverständlich auch in diesem Jahr in den beiden Orten auf die Suche nach Bildern aus den zurückliegenden Jahrzehnten gemacht – und ist fündig geworden. „Es macht mir einfach Spaß, die Bilder zusammenzusuchen“, berichtet Siemer über seine Motivation. „Man bekommt nicht nur Bilder, sondern immer auch ganz viele neue Informationen über die Orte.“ Vor allem auf Bilder aus den Dreißiger- bis Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts hatte Siemer es abgesehen. „Da kennen viele Dorfbewohner die Menschen noch.“ So wie Linda Schubert, deren Bild aus dem Familienalbum den Monat Dezember ziert. Badeszenen aus der Tonkuhle, Kohlfahrten oder Landarbeiter und viele Motive mehr, die das Leben, die Sitten und Gebräuche vergangener Zeiten zeigen, komplettieren den Kalender. Dieser ist bei Schreibwaren Windeler in Elmeloh oder bei Reinhard Siemer zu erwerben. Vom Verkaufspreis von 17,50 Euro gehen 2,50 Euro an den Verein, der diese für weitere Verbesserungen rund ums Dorfgemeinschaftshaus verwenden will.

Apropos Verwendung. Was Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas in das Gastgeschenk ihres Amtskollegen aus Château du Loir tun wird, ist nicht überliefert. Dass die Verwaltungschefin Daniel Macheton allerdings einen gehörigen Schreck eingejagt hatte, war den 280 Gästen in der Mensa hingegen ersichtlich. Bei der Übergabe der Vase tat Gerken-Klaas so, als ob sie sie fallen lassen würde. Ein amüsiert-strafender Blick ihres Amtskollegen war ihr dafür sicher.

Während die Bürgermeisterin nun eine Vase ohne Blumen hat, überreichte sie einen herbstlichen Strauß ihrer Mitarbeiterin Petra Heilmann. Seien Herbert Meyer und André Saint-Arnould die ehrenamtlichen Motoren der Partnerschaft, gebühre Petra Heilmann dieses Lob als Antrieb der Partnerschaft im Ganderkeseer Rathaus. Und so war die Verwaltungsmitarbeiterin auch überall zu finden: ob bei der Begrüßung der Gäste im Rathaus, bei der Rundfahrt durch die Gemeinde – wo sie an den einzelnen Stationen immer schon wartete – oder beim Festabend in der Mensa. Geschenke hatte die Verwaltungschefin auch für Meyer und Saint-Arnould. Beide erhielten eine gläserne Erdkugel.

Deutsches Liedgut hat den Gästen aus Château du Loir im späteren Verlauf des Abends ein Duo nähergebracht, das Ganderkeseer aus dem Fasching bekannt ist: die „Initiative Volkslied für Ganderkesee“. Zu Ehren der Gastgeber hatten sich Jochen Brünner und Martin Walter allerdings sogar die Mühe gemacht, einen Teil französisch zu vertexten. Strittig zwischen beiden Musikern war nur, ob es denn nun „de Canapé“ oder „du Canapé“ heißt.


Gefeiert wurde am Sonnabend auch in der Mühlenstraße: In der Hausnummer 11 eröffnete Birte Schreiber ihr neues Geschäft „Vitales“. Und wie sich das gehört, wenn es sich um eine Ex-Prinzessin handelt, waren unter den Gästen nicht nur eine Bürgermeisterin und Ratsvertreter, sondern auch reichlich Adelige. Gesichtet wurden neben Birtes Mitregent Prinz Dieter II. Ordemann auch zahlreiche andere ehemalige Tollitäten. Besonders erfreut sein dürfte die Bürgermeisterin aber über die Tatsache, dass die Adelige mit dem Umzug und der Erweiterung Jobs für Bürgerliche schafft: So begrüßte die Chefin nicht nur zahlreiche Gäste, sondern auch ihre neuen Mitarbeiterinnen Simone Düßmann, die für das Nageldesign zuständig sein wird, sowie die Kosmetikerinnen Wiebke Willms und Nele Dresselmann. Schon in ihrem alten Friseur- und Nagelstudio hatte Birte Schreiber bemerkt, dass die Nachfrage nach Wellnessbehandlungen kontinuierlich wuchs. Mit der Übernahme der Geschäftsräume in der früheren Wellness-Oase kann sie dieser nun nachkommen.

Nicht Erholung, sondern Sport ist das Geschäft der SG Bookhorn. Und damit der Vereinsbetrieb läuft, bedarf es auch bei der Sportgemeinschaft natürlich Mitglieder. Einige von diesen sind auf der jüngsten Mitgliederversammlung vom scheidenden Vorsitzenden Hans-Otto Siemens gewürdigt worden. Linda Scherschanski, Nora Rose, Beppi Strauss, Klaus Steinfeld und Jörg Neuse erhielten für ihre 25-jährige Mitgliedschaft jeweils eine Ehrennadel.