Dünsen - Ein eigener Bürgerbus nur für die Gemeinde Dünsen hat keine Aussicht auf Erfolg. Das ist ein Ergebnis der Gespräche beim jüngsten Dünsener Bürgerstammtisch. Wie Ralph Altenbusch und Hartwig Jabusch berichteten, signalisierte die Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn GmbH zwar grundsätzlich die Bereitschaft, ein solches Projekt zu unterstützen. Um es wirtschaftlich zu betreiben, reiche das Potenzial in der Gemeinde Dünsen aber nicht aus. Deshalb solle jetzt das Ziel weiter verfolgt werden, einen Mitfahrservice zu installieren, der Ältere quasi zuhause abholt, berichtet Heinz-Jürgen Greszik.

Hierüber wollen die Stammtischteilnehmer weiter beraten und Informationen sammeln. Den anwesenden Samtgemeindepolitikern Hartmut Post (CDU) und Heinz-Jürgen Greszik (SPD) gaben die Stammtischler aber auch mit auf den Weg, Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse zu bitten, eine Haushalts-Umfrage zum Interesse an einem Bürgerbus zu starten.

„Rundwanderwege, die die einzelnen Ortsteile verbinden, fehlen“, konstatierte Günter Michael. Vom Brookweg aus wäre es schön, direkt über den Dünsener Bach den Maikampweg zu erreichen und von da aus zu den Ortsteilen Im Langen Tal oder Baßmerhoop per Rad oder zu Fuß zu wandern. Aus alten Karten seien Fußpfade und Stege über den Bach noch erkennbar, die wohl auch als Schulweg genutzt wurden.

Hoffnungen für eine Umsetzung zerstreute Heinrich Dittmer-Hohnholz. Es handele sich in allen Fällen um Grundstücke in privatem Eigentum, machte er nochmals deutlich. Ihm sei kein Eigentümer bekannt, der solche Wanderpfade dulden würde.

Allen Teilnehmern lag es am Herzen, mehr Kontakt unter den Nachbarn aufzubauen und zu pflegen. Ein guter Ansatz sei vielleicht eine Aktion „Sauberes Dünsen“, bei der es nicht nur um die Säuberung der freien Natur, sondern auch um die Verschönerung der Wohnstraßen gehen solle. Der nächste Stammtisch soll am Montag, 5. September, im Landhaus Dünsen stattfinden.