Berne - Für die geplante Kinderfeuerwehr sind am Feuerwehrhaus der Ortswehr Weserdeich keine Umbauten erforderlich. Das sagte Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp am Montag auf NWZ -Anfrage. „Es gibt grundsätzliche Empfehlungen, denen wir zu entsprechen versuchen. Aber es ist unser ganz klares Bestreben, dass auf die Gemeinde Berne keine zusätzlichen Kosten zukommen“, erklärte Klaus Niekamp.
Hauke Uphoff-Bartelds hatte für die grüne Ratsfraktion die Ablehnung einer Kinderfeuerwehr unter anderem damit begründet, dass nicht geklärt sei, ob im Feuerwehrhaus die baulichen Notwendigkeiten gegeben seien (die NWZ berichtete). Der Ratsherr hatte sich auf eine Ausarbeitung der Feuerwehr-Unfallkasse Mitte aus Sachsen-Anhalt gestützt, die unter der Überschrift „Kinderfeuerwehr - was ist zu beachten?“ Hinweise gibt unter anderem zu Außenanlagen, Treppen, Fenstern und Türen sowie zum möglichen Umgang mit technischem Gerät.
Laut Thomas Wittschurky, Pressesprecher der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen, sind diese Informationen lediglich „eine Zusammenfassung der Vorschriften, die es für den Bau von Feuerwehrhäusern allgemein gibt“. Das sei also „nichts, was spezifisch für Kinder- oder Jugendfeuerwehr gilt“, sagte er am Montag auf Anfrage. Verbindlich sei allein die „Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren“. Das darin definierte „Schutzziel“ könne aber auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden.
Laut Klaus Niekamp ist dies am und im Haus der Ortswehr Weserdeich gegeben. So bleibe beispielsweise aufgrund der Vorschriften das erste Obergeschoss tabu.
