Bis kurz vor dem Start hatten sowohl die Organisatoren als auch versierte Westturm-Läufer besonders eine Frage: Sind d i e Jungs auch wieder dabei? Sie waren: Die vier Bremerhavener Freunde kamen wie jedes Jahr per Motorboot, liefen in originellem Dress mit und reisten tags darauf weiter nach Helgoland. Im vergangenen Jahr waren die vier Läufer als Piraten mit Dreispitz, Hakenhand und Säbel an den Start gegangen, diesmal sorgten sie als Schotten in Rock und Rüschenhemd für Aufsehen – und natürlich war ihnen der traditionelle Sonderpreis sicher. Für noch mehr Aufsehen – besonders bei den weiblichen Mitgliedern der Wangerooger SG – sorgten die Bremerhavener indes mit ihrer Ankündigung, dass sie für den Westturmlauf 2013 auch Kostüm-Vorschläge entgegen nehmen. . .
Das Teewasser war schon heiß, der selbst gebackene Kuchen stand auf dem Tisch. Da erreichte Inse-Marie Ortgies am Sonntag ein Anruf aus der Limousine von David McAllister. Er wollte am Tag des offenen Hofs eigentlich vor dem Besuch des landwirtschaftlichen Betriebs von Hinrich und Ingo Schild bei seiner ehemaligen CDU-Fraktionskollegin in Hohenkirchen zur Teepause einkehren. Doch der Regierungschef war spät dran. „Stell Dich schon mal an die Straße, wir sammeln Dich auf und fahren gleich weiter“, sagte McAllister. Aus der Teepause im Wohnzimmer von Inse-Marie Ortgies wurde nichts. McAllister war schon mehrmals Gast bei Familie Ortgies – damals, als er noch CDU-Fraktionschef und Inse-Marie Ortgies Landtagsabgeordnete in Hannover war. „Die Chemie stimmte von Anfang an“, berichtet die Politikerin, die bei der Landtagswahl 2008 nicht mehr kandidiert hatte und sich seitdem im politischen (Un)-Ruhestand befindet. Die Kontakte zur Landesregierung sind aber immer noch hervorragend. So gelang es Inse-Marie Ortgies gemeinsam mit dem wangerländer CDU-Landtagskandidaten Jens Damm, den Regierungschef am Tag des offenen Hofes ins Wangerland zu locken. Der Schild-Hof war einer von nur zwei Höfen, die McAllister an diesem Tag besuchte – bei insgesamt 102 teilnehmenden Betrieben. Neben dem guten Draht, den Inse-Marie Ortgies zum Regierungschef hat, spielte dabei sicherlich auch ihre heutzutage ungewöhnliche Form der Einladung eine Rolle: „Ich habe keine E-Mail geschickt, sondern ganz offiziell einen Einladungsbrief geschrieben“, berichtete die 68-jährige ehemalige Landtagsabgeordnete.
NWZ
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Sonne und Rückenwind machten die Jubiläumswanderung des MTV Jever und des MTV Hooksiel von Jever an die Nordseeküste am Sonntag quasi zum Spaziergang. Zum 25. Mal fand die Vieth-Wanderung statt, die den jeverländer Turnvätern Gerhard Ulrich Anton Vieth, Salomon Mendelsohn und Karl Peters gewidmet ist und gleichzeitig an die Hilfe der Jeveraner während der Sturmflut im Februar 1825 erinnert: Damals wurden die von der Außenwelt abgeschnittenen Hooksieler über das seinerzeit noch schiffbare Hookstief mit Wasser und Brot versorgt. Neben den Vorsitzenden des MTV Jever, Eckhard Kohls, und des MTV Hooksiel, Anne Frerichs, nahm auch Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt an der Wanderung teil. Die Stimmung war hervorragend: „Das ist inzwischen fast ein Familienausflug“, so Kohls.
Keine Angst vor dem Krankenhaus: 16 Kinder aus der privaten Kinderkrippe „Sonnenkäfer“ in Jever im Alter von drei und vier Jahren fuhren jetzt mit der Nordwest-Bahn nach Sande, um dort das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch kennen zu lernen. Die Kinder schlichen flüsternd hinter Krankenschwestern und Ärzten über die Krankenhausflure und durften dann dem großen Teddy Hugo einen Gips um das rechte Bein legen und Spritzen geben. Ein Höhepunkt des Besuchs war der Blick in den gelben ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 26“, der in Sanderbusch stationiert ist. Zur Stärkung gab es auf der Rückfahrt ein Picknick im Zug, berichtete die Leiterin der Krippe, Anika Gräßner-Weber. Da kam es für die Kinder gerade passend, dass die Bahn in Schortens 20 Minuten warten musste, da es technische Probleme mit dem Gegenzug aus Esens gab.
