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Kfd „Haben keinen anderen Weg gefunden“

BöSEL - Die Katholische Frauengemeinschaft (KFD) Bösel steht ohne Führung da: Wie nun bekannt geworden ist, sind fünf der sieben Vorstandsmitglieder zurückgetreten. Eine der zurückgetretenen Frauen ist die zweite Vorsitzende Mechthild Eilers. Sie nennt gegenüber der

NWZ

  den Grund für den Rücktritt: „Es hat Meinungsverschiedenheiten gegeben. Irgendwann sahen wir keinen anderen Weg als zurückzutreten.“ Neben Mechthild Eilers haben Maria Hempen, Annegret Kock und Gisela Stratmann ihr Amt zurückgegeben.

Dem Vernehmen nach soll es dabei um „Meinungsverschiedenheiten“ im Zusammenhang mit der Amtsentpflichtung von Pfarrer Norbert Bleker im September 2009 gegangen sein. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht demnach die Pastoralreferentin Ursula Klüsener. Sie ist seit 16 Jahren im Verband aktiv und hat auch ein Stimmrecht. Einige Vorstandsmitglieder lehnen nun eine weitere Zusammenarbeit mit Ursula Klüsener ab, andere wiederum wollen weiterhin mit ihr zusammenarbeiten.

Zurückgetreten ist auch die 1. Vorsitzende Elisabeth Brunnberg. Sie wolle zu dem Vorfall jedoch nichts sagen. Nur soviel: Ursprünglich sei geplant gewesen, diesen Schritt erst mit dem neuen Pfarrer – Hubert Moormann – zu besprechen. Der Geistliche tritt am 15. August seine Stelle in Bösel an. Der Rücktritt der Frauen aus dem Vorstand liegt bereits Wochen zurück. „Eine zeitnahe Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung mit Vorstandswahlen wäre eine vernünftige Reaktion gewesen“, so Mechthild Eilers. Die Tatsache, dass nicht sofort die Öffentlichkeit gesucht worden ist, schade der KFD am Ende eher, heißt es. Die Versammlung, in der über Struktur und Vorstand entschieden werden soll, ist für nach den Sommerferien vorgesehen.

Mechthild Eilers stellt gegenüber der

NWZ

  klar: „Unser Austritt heißt nicht, dass wir nun nicht mehr hinter der Arbeit der KFD stehen. Wir sind alle bereit, in der KFD zu bleiben.“

Die KFD – mit rund 400 Frauen eine der größten Vereinigungen in Bösel – organisiert Vortragsabende, die Misereor-Suppenküche, Ausflüge und Fahrten und betreibt den „Eine-Welt-Laden“.

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