Frankfurt/Main - Die staatliche Förderbank KfW zieht Konsequenzen aus der milliardenschweren Überweisungspanne. „Der gesamte Zahlungsprozess wird auf den Prüfstand gestellt“, sagte KfW-Vorstandsmitglied Günther Bräunig am Mittwoch in Frankfurt. Die Förderbank hatte fälschlicherweise 7,6 Milliarden Euro an vier Banken transferiert.

Auslöser soll ein Fehler eines erfahrenen KfW-Programmierers bei Arbeiten an der IT gewesen sein. Das Geld sei am nächsten Tag wieder zurückgeholt worden. Den Schaden durch Transaktionskosten und Zinsausfälle bezifferte der Vorstand auf 25 000 Euro.