Hoykenkamp - Mit einem Ständchen eröffneten die Mitarbeiter am Freitag die Feier zum 20. Geburtstag der Kindertagesstätte Schatzinsel in Hoykenkamp. Eltern, Kinder und Ehemalige waren gekommen, um sich auszutauschen und viele Mitmachaktionen auszuprobieren.
„Der Schatz auf der Insel seid ihr“, begrüßte stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler besonders die Kinder und spielte damit auf den Namen der Einrichtung an. Sie überbrachte im Namen der Gemeinde Geburtstagsglückwünsche an Kita-Leiterin Birgit Gerken. Diese eröffnete die Feierlichkeiten, zu der ein Kaspertheater sowie Kinderschminken gehörte. Der Förderverein hatte extra für das Geburtstagsfest ein Kinderkarussell organisiert und sorgte zudem für Verpflegung. Des Weiteren konnte die Einrichtung besichtigt oder ein Sinneslehrpfad ausprobiert werden.
Auch die ehemalige Mitarbeiterin Bianca Heine war zum runden Geburststag gekommen. „Ich wollte die Kinder und Kollegen wiedersehen und schauen, was sich in der kurzen Zeit verändert hat.“
Sechs Gruppen und Plätze für insgesamt 123 Kinder bietet die Kita zurzeit. Die Einrichtung startete am 1. September 1994 mit drei Regelgruppen, und zwei Nachmittagsgruppen. Gleich zu Beginn wurde auch ein Angebot für Kinder mit Behinderung geschaffen. Mittlerweile sind zwei Kinder in der Integrationsgruppe untergebracht.
In den 20 Jahren habe sich die Betreuungszeit zudem sehr erweitert, sagte Gerken, die seit der ersten Stunde die Einrichtung leitet. Von 7 bis 16 Uhr biete die Kita eine Betreuung an. Denn es gebe sehr viele berufstätige Eltern, die ihre Kinder bereits früh, mit einem Jahr, in die Krippe geben.
Das Krippenangebot sei bereits 2007 ausgebaut worden, so Gerken. Die letzte größere Veränderung in der Einrichtung erfolgte am 1. September 2013 mit einer neuen Krippe. 15 zusätzliche Plätze wurden dadurch geschaffen.
„Jedes Kind wird auf seinem Entwicklungsniveau gefördert“, so Gerken. Lerninhalte seien Natur, Technik oder Bewegungsaspekte. Zudem endete im Juni 2014 ein suchtpräventives Projekt, bei dem die Kinder lernten ohne digitale Medien auszukommen. Für zwei bis drei Monate beschäftigten sie sich in der Kita ohne Spielzeug. „Wir werden das im nächsten Jahr wiederholen“, erklärte Gerken.
