KIRCHHATTEN - Zu einem informellen Gesprächstermin trafen sich Vertreter des neuen Vorstandes der TSG Hatten-Sandkrug am Dienstagnachmittag im Rathaus in Kirchhatten mit Bürgermeisterin Elke Szepanski und Amtsleiterin Marianne Wentzel.
Nach den turbulenten Monaten für den Verein wollten sich der neue Vorsitzende Günter König-Kruse, sein Stellvertreter Ingo Kühling, Schriftwart Markus Wolf, Pressewart Jürgen Steffens und Sportwart Michael Döll der Verwaltungsspitze vorstellen und erste Gespräche über die Zukunft des Vereins und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde führen. Unter anderem ging es dabei um die seit Jahren knappen Sporthallenkapazitäten. Zuletzt hatte der Verein sich mit der Gemeinde grundsätzlich auf eine Erweiterungslösung geeinigt. Demnach wollte die Gemeinde dem Verein ein Grundstück an der Schultredde zur Verfügung stellen, auf dem der Verein dann die Großraumsporthalle um einen wettkampftauglichen Anbau erweitern wollte. Der neue Vorstand will jetzt zunächst eine vereinsinterne Arbeitsgruppe einrichten. Diese soll überprüfen, welchen Bedarf an Hallenkapazitäten es im Verein in Zukunft gebe. Der demografische Wandel werde auch an der TSG nicht vorbeigehen, so Günter König-Kruse. Jede Zukunftsplanung müsse diese Entwicklung berücksichtigen. Unter Umständen könne es sinnvoller sein, statt einer wettkampftauglichen Halle eher kleinere Räumlichkeiten zu bauen, sagte König-Kruse. Thema war auch die anstehende Sanierung des Sandkruger Hallenbades, die auch die Schwimmabteilung der TSG betreffen wird. Bürgermeisterin Szepanski und Marianne Wentzel versicherten, die Gemeinde werde die TSG und die anderen Sportvereine auch weiter nach Kräften unterstützten.
