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Dorferneuerung Richter: „Umsetzung sehnsüchtig erwartet“

wss

KIRCHHATTEN - Der Heimat- und Verkehrsverein Kirchhatten sieht die augenblickliche Situation zur Dorferneuerung und zur geplanten Umgestaltung der Ortsdurchfahrt mit Sorge.

Stein des Anstoßes ist die lange Bearbeitungszeit des Dorferneuerungsplans. Bereits im Mai war der Plan von der Gemeinde Hatten der zuständigen Landesbehörde in Oldenburg vorgelegt worden, die Bearbeitung dauert indes an. In einem Brief hat sich der Vorstand deshalb jetzt an die Bürgermeisterin der Gemeinde, Elke Szepanski (SPD), gewandt.

Andreas Richter, 1. Vorsitzender des Vereins, kritisiert in dem Schreiben, dass durch die lange Bearbeitungsdauer wertvolle Zeit für den Beginn der Bauarbeiten zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt gehe verloren gehe. Darunter hätten insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu leiden, da das Gefahrenpotential durch zunehmende Verkehrsbelastung und den Schwerlastverkehr stetig steige.

Weiter weist Richter darauf hin, dass die Dorferneuerung auch im Interesse der Geschäftsleute im Ort liege. Der Dorferneuerungsplan sowie die Umgestaltungsplanung für die Ortsdurchfahrt enthalten hierzu Vorschläge, wie zum Beispiel die Einkaufsstraße attraktiver gestaltet werden könne. „Die Geschäftsinhaber haben sich intensiv in den Planungsprozess eingebracht und warten nun sehnsüchtig auf den Beginn der Umsetzung“, sagt Richter.

Die Bürgermeisterin erklärte auf Anfrage der

NWZ

 , sie habe Verständnis für den Ärger der Betroffenen. Sie betonte aber, dass die Gemeinde seit der Einreichung des Dorferneuerungsplans bei der Landesbehörde nicht untätig gewesen sei. „Wir haben immer Kontakt zu den verschiedenen Behörden gehalten und mittlerweile auch ein Zwischenergebnis vorliegen, dass wir am 8. November in der nächsten Planungswerkstatt vorstellen werden“, sagte Szepanski.
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