KIRCHHATTEN/HANNOVER - Die Zeit läuft ab für eine Rettung der vollen Halbtagsschule in Kirchhatten. Auch ein Gespräch in Hannover brachte keinen Durchbruch.
In der jüngsten Sitzung des Schul-, Bildungs-, und Kulturausschusses hatte Bürgermeisterin Elke Szepanski den Auftrag bekommen, sich um ein Gespräch beim Kultusministerium zu bemühen. Da die Neufassung des Niedersächsischen Schulgesetzes in der kommenden Woche beschlossen werden soll, drängte die Zeit.
Kurzfristig wurde ein Termin gefunden, zu dem Bürgermeisterin Elke Szepanski am Dienstag mit Stefan Möller vom Gemeindeelternrat, Edo Wübbenhorst (FDP) und Angelika Meyenburg (Grüne) nach Hannover aufbrach.
In einem einstündigen Gespräch mit den Ministerialräten Peter Bräth und Dr. Peter Wachtel erörterten die Hatter Vertreter erneut die spezielle Situation der vollen Halbtagsschule in Kirchhatten mit der Eingangsstufe und dem Wegfall von 37 Lehrerstunden.
Kaum Erfolgsaussichten verspricht sich Stephan Möller nach dem Besuch. „Uns wurde klar gemacht, dass die Sache entschieden ist und Einzellösungen nicht gewollt sind“, so sein Fazit am Mittwoch. „Eine Bewertung der Kirchhatter Sondersituation ist nicht gewollt“.
Die Bürgermeisterin will sich dennoch bei Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann weiter für den Erhalt der Schule einsetzten. „Noch ist das Gesetz nicht beschlossen“, erklärte Elke Szepanski „Und wenn es denn sein soll, will ich mich wenigstens noch für eine Übergangsphase einsetzen, damit die Kürzung der Stunden nicht auf einen Schlag kommt.“
