KIRCHKIMMEN - Lars Schubert hält sich fit. Jeden Tag radelt der Delmenhorster zur Arbeit nach Kirchkimmen und wieder nach Hause. Insgesamt 28 Kilometer legt er dabei zurück, 14 Kilometer pro Strecke. Er ist einer von zehn Mitarbeitern der Firma Hartgen, die an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilnehmen. Schubert hat von allen den weitesten Weg, aber das stört ihn nicht. „Dadurch bleibe ich fit“, sagt er.
Seine Chefin, Helma Hartgen pflichtet ihm bei: „Die Aktion ist gut für die Gesundheit und schont – bei den Spritpreisen – den Geldbeutel der Leute.“ Es sei das erste Mal, dass die Firma Hartgen an der Aktion teilnehme, berichtet Hartgen. Ihr Mitarbeiter Ingo Liedtke habe die Aktion initiiert. Viele Mitarbeiter waren gleich „Feuer und Flamme“, schildert Hartgen. Allen, die mitmachen, werde sie nach der Aktion ein Essen ausgeben, „um die verbrauchten Kalorien wieder aufzunehmen“, scherzt sie.
Aber nicht nur Hartgen, sondern verschiedene Unternehmen aus der Klostergemeinde beteiligen sich an dem Projekt. Mit dabei sind die Amazonen-Werke, die Volksbank, die Post, die Flores-Apotheke, die Familie Schote, Mercedes Gramberg und die Wienerberger Ziegelei. Begonnen hat „Mit dem Rad zur Arbeit“ am 1. Juni. Es endet am 30. August. An mindestens 20 Tagen müssen die Teilnehmer in die Pedalen treten, um zur Arbeit zu kommen.
Bei der Gemeinde, die acht Teams mit drei Personen stellt, ist noch keiner abgesprungen, berichtet Barbara Claußen vom Personalamt. Im Schnitt fahren die Teilnehmer drei bis fünf Kilometer pro Strecke, bestätigt sie. Neben Angestellten aus dem Rathaus sind unter anderem Kindergärtner, Hausmeister und Mitarbeiter des Bauhofs dabei.
Auch bei den Amazonen-Werken sei die Resonanz positiv, sagt Marion Klose aus der Personalabteilung. Es nehmen 27 Mitarbeiter der Werke an der Aktion teil. Zwei kommen jeden Tag aus Bookholzberg an ihren Arbeitsplatz. „Bisher sind alle dabei geblieben“, sagt sie. Aufgegeben habe, wie in den Vorjahren, noch keiner.
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