Hude - Was macht man in der Abteilung „Gebäudemanagement“? Das kann Melanie Dupski von der Gemeinde Hude am besten erklären. Etwa 30 sogenannte Bereitstellungsimmobilien besitzt die Gemeinde Hude, dazu gehören neben dem Rathaus auch Schulen und Kindergärten. All diese Häuser müssen unter anderem mit Strom versorgt und gereinigt werden. Auch um die Liegenschaften, also Grundstücke der Gemeinde kümmert sich das Gebäudemanagement. Dass diese Versorgung reibungslos klappt, dafür sorgt die 26-Jährige bei der Gemeinde in Hude.

2005 hatte sie ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in Hude begonnen, dabei durchlief sie alle Abteilungen. Im Anschluss arbeitete sie zunächst im Bauamt, dann bei der regioVHS, dann im Bürgerservice Büro. Nebenberuflich absolvierte sie eine Weiterbildung und darf sich seit Juni 2012 nun Verwaltungsfachwirtin nennen. Seit Oktober 2012 ist sie in der Abteilung Gebäudemanagement tätig. „Hier verwalten und bewirtschaften wir alle Gebäude der Gemeinde Hude“, erzählt die 26-Jährige. Die zentrale Verwaltungsstelle wurde erst vor zwei Jahren eingerichtet. „Alexander Nehring hat die Abteilung aufgebaut“, sagt Dupski. Jetzt kümmern sich drei Personen um das Gebäudemanagement. Horst Claaßen ist für den technischen Part zuständig, er organisiert beispielsweise anfallende Reparaturen und Sanierungen sowie das Energiemanagement. Gunda Wieting verwaltet den infrastrukturellen Part. In ihren Aufgabenbereich fallen somit die Organisation der Gebäudereinigung und die Schlüsselverwaltung. Dritte im Bunde ist nun Melanie Dupski, sie übernimmt den kaufmännischen Part. Zu ihren Aufgaben zählt die Planung und Überwachung der notwendigen Haushaltsmittel, das Vertragsmanagement der Pacht- und Mietverträge und Versicherungen.

„Durch die zentrale Verwaltung in einer Stelle können die Vorgänge klarer strukturiert werden, oft ergeben sich auch Synergieeffekte, weil wir so alles besser im Blick haben“, erklärt die 26-Jährige. Allgemein solle damit eine Kostenoptimierung erreicht werden, so wäre es einfacher, zum Beispiel Energiesparpotenziale zu erkennen.

Melanie Dupski arbeitet sich noch in ihren Bereich ein, „in viele Dinge muss ich mich erst noch reinlesen“, sagt sie. Doch die Arbeit gefällt ihr gut. „Für mich ist es auch eine neue Herausforderung, mich in ein komplett neues Thema einzuarbeiten.“

Merle Ullrich
Merle Ullrich Redaktion Brake