Schon seine Mutter war eine waschechte „Kaltmamsell“. Da lag die berufliche Laufbahn von Ralf Block sozusagen auf einem silbernen Tablett. Als Achtjähriger half er seiner Mutter bereits emsig beim Anrichten der kalten Platten und Buffets. Von 1980 bis 1984 ließ sich der gebürtige Bremer in seiner Heimatstadt im traditionsreichen Restaurant „Alte Gilde“ zum Koch ausbilden. Während seiner Bundeswehrzeit übernahm er selbst die militärische und fachliche Ausbildung in der Feldküche.

Der 43-Jährige kann sich ein Leben ohne Töpfe und Pfannen nicht mehr vorstellen: „Es ist ein kreativer und spannender Beruf und ich komme immer wieder mit sehr interessanten Menschen in Kontakt“, erklärt Block.

Der passionierte Koch hat sich nach einem Jahr in Delmenhorst 1989 mit seinem Party-Service in Ganderkesee selbstständig gemacht. Seitdem hat der begeisterte Angler und Kanufahrer für manchen Promi den Kochlöffel geschwungen. „Unter anderem habe ich Gianna Nanini und Klaus Lage mit Köstlichkeiten versorgt“, plaudert Block aus dem Nähkästchen. Für eine arabische Hoheit, habe er während der Spargelsaison sogar extra Plattfisch aus Arabien einfliegen lassen, da die Herren ausdrücklich ein Arabisches Mahl wünschten.

In guter Erinnerung ist dem zweifachen Vater und glücklich verheirateten Koch außerdem das Zusammentreffen mit Gästen aus Russland geblieben: „Es waren sechs Frauen und wir haben eine original russische Borrtsch Suppe gekocht – also alles in den Topf geworfen was gerade da war“, scherzt der Hanseat. Dem Lions Club hat der Gastronom einmal die bislang unangefochtene „größte Bratpfanne Norddeutschlands“ ausgeliehen, in der insgesamt rund 150 Puffer brutzelten. Ein etwas kleineres gusseisernes Exemplar dieser Art ziert den idyllischen heimischen Garten.

Blocks größter Wunsch: „Einmal Westernhagen oder die Stones bewirten. Das wär’s!“daz


Ralf Block

Koch (Party-Service)