Düsseldorf - Beim Kauf von neuen Caravan-Anhängern und Reisemobilen sind zunehmend kompakte Fahrzeuge gefragt. Zuwächse kann die Branche derzeit vor allem bei Fahrzeugen im unteren Preis-Bereich verzeichnen. Das berichtete der Präsident des Caravaning Industrie Verbands (CIVD), Klaus Förtsch am Freitag zum Start des Caravan Salons in Düsseldorf. Während das Luxussegment stabil sei, verzeichne die Branche ein eher „schwächelndes Mittelfeld“.

Bei der weltgrößten Messe für Reisemobile und Caravans stellt die Branche in Düsseldorf bis 7. September ihre neuen Modelle vor. Gezeigt werden Fahrzeuge vom Mini-Wohnwagen für gut 7500 Euro bis zum Luxus-Reisemobil für über 1,5 Millionen Euro.

Vor allem bei den Reisemobilen konnte die Branche in den ersten sieben Monaten des Jahres einen deutlichen Zuwachs bei den Neuzulassungen verzeichnen, sagte Förtsch. Einschließlich des Handels mit Gebrauchtfahrzeugen und Zubehör erhöhte sich der Gesamtumsatz der Branche in Deutschland im ersten Halbjahr um 6,1 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro.

Nach einer weiter schwierigen Situation in Gesamteuropa in den ersten Monaten rechne die Branche im Laufe des Jahres mit einer Stabilisierung, sagte der Generalsekretär der European Caravan Federation (ECF), Hans-Karl Sternberg.