Hude - Telefon- und Datenleitungen, Gasleitungen, Strom- und Starkstromleitungen, Wasserleitungen oder auch Abwasserleitungen – wer im Untergrund eines Ortes buddelt, muss auf alles gefasst sein, was da in die Quere kommen kann. Wie auch Baumwurzeln alter Riesen, die möglichst nicht gekappt werden sollen.
Das Team der Tiefbaufirma Würdemann hatte viel zu beachten im Zuge der Arbeiten zur Erneuerung des Regenwasserkanals in der Huder Ortsmitte. „Es ist viel Fummelei“, so Firmenchef Arndt Würdemann. Aber es sei recht gut gelaufen.
Natürlich gab es bei so vielen Leitungen immer mal ein Problem. Das wurde in Zusammenarbeit mit den Versorgungsträgern gelöst. Einmal wurde an der Ecke Königstraße/Blumenstraße eine alte Wasserleitung beschädigt, was zu einem mehrstündigen Ausfall der Wasserversorgung in betroffenen Haushalten führte.
Die Verlegung des neuen Regenwasserkanals soll in dieser Woche mit einem hoffentlich erfolgreichen Anschluss in Höhe der Zufahrt Irma/aktiv erledigt sein. Dann müssen Bürgersteige, Bordstein und Straßenbelag wieder hergerichtet werden.
Danach wird dann auch die Königstraße unter der der Kanal Richtung Rückhaltebecken am Robinienweg läuft, eine neue Deckschicht erhalten.
Am Ende wird kaum noch etwas zu sehen sein von der Baumaßnahme. Mehr als 500 000 Euro hat die Gemeinde Hude dann „verbuddelt“, wie Bürgermeister Holger Lebedinzew feststellte. Es war eine seit Jahren diskutierte und dringend notwendige Maßnahme, um die Probleme mit Überflutungen bei Starkregen in den Griff zu kriegen.
