Hude - Das Huder Dauerthema: Am Dienstagabend versammelten sich rund 100 Huder, um an der Informationsveranstaltung zur „kleinen Tunnellösung“ im Kreuzungsbereich Vielstedter Straße/Hohe Straße/Burgstraße im Forum der Peter-Ustinov-Schule teilzunehmen.
Geduldig hörten sich die Huder die Planungsentwürfe an. Dabei zeigte sich, dass vor allem eins bei allen Überlegungen im Vordergrund stehen sollte: die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer. Die große Mehrheit der Zuhörer zeigte seinen Zuspruch durch tosenden Applaus, als ein Bürger betonte, dass man die kleine Lösung mitsamt Tunnel nach so langer Zeit nicht mehr fallen lassen dürfe.
Bürgermeister Holger Lebedinzew solidarisierte sich mit den Befürwortern der „kleinen Tunnellösung“: „Der Rat fühlt sich an das Ergebnis der Bürgerbefragung gebunden. Wir werden mit der favorisierten Lösung weiterplanen. Wir können doch nicht die Bürger so oft fragen, bis wir das Ergebnis erhalten, das uns am besten gefällt.“ Man dürfe jetzt nicht alle Entscheidungen über den Haufen werfen, so werde das Verfahren nur in die Länge gezogen. Der Startschuss für die Baumaßnahmen kann dann frühestens im Jahr 2017 erfolgen.
Heiß diskutiert wurde jedoch nicht nur der Durchstich neben dem bisher befahrbaren Tunneldurchgang, den dann zukünftig Radfahrer und Fußgänger nutzen sollen, sondern auch die Umgestaltung des Kreuzungsbereichs. Im Raum stand auch die Frage, ob es möglich und sinnvoll sei, den Tunneldurchstich und den Straßenumbau in zwei Arbeitsschritte zu teilen.
Lebedinzew, Dieter Hahn vom Landkreis Oldenburg sowie Silke Baehr von der Landesbehörde für Straßen und Verkehr betonten, dass es keine Vorteile bringe, das Planverfahren in zwei Teile zu splitten. Möglich sei es jedoch, die Baumaßnahmen in zwei Abschnitte aufzuteilen. Das wäre jedoch mit weiteren Kosten verbunden.
