KLEINENSIEL - Einen doppelten Grund zur Freude haben jene neun Jugendliche, die jetzt ihre Ausbildung im Kernkraftwerk Unterweser begannen. Sei setzten sich in einem Auswahlverfahren, zu dem ein Fitnesstest unter ärztlicher Aufsicht und bei den Elektronikern auch ein Eignungstest gehörten, unter 120 Bewerbern durch.
Ihnen ist zudem nach Abschluss ihrer Ausbildung eine auf nunmehr ein Jahr und damit um sechs Monate verlängerte befristete Weiterbeschäftigung garantiert. Das beinhaltet der neue Tarifvertrag für den Konzern Eon-Energie.
Mit der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik wurde im KKU ein neuer vierter Ausbildungszweig geschaffen. Erster KKU-Auszubildender in diesem Beruf ist Danny Kühn aus Nordenham.
Er nahm sein dreijährige Ausbildung am 1. August ebenso wie Ute Meyer aus Oberdeich, Michelle Hadeler aus Rodenkirchen, Henrike Sikken aus Norden und Lars Meißner aus Nordenham auf, die zu Industriekaufleuten ausgebildet werden. Eine 3,5-jährige Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik begannen am 1. September Marc Schäfer, Martin Skarneck (beide aus Loxstedt), Tobias Grube (Rodenkirchen) und Nils Lindemann (Nordenham).
Insgesamt werden derzeit 30 Jugendliche im KKU ausgebildet. Für die „Neuen“ begann die Ausbildung wieder mit einem einwöchigen Einführungsseminar in Goslar gemeinsam mit anderen Eon-Auszubildenden. Neben pädagogischen Aspekten und Arbeitstechniken wurde insbesondere Wissen über das Unternehmen vermittelt.
174 junge Menschen im kKU ausgebildet
