Wiesbaden - Der Bauboom in Deutschland hat in den ersten zwei Monaten des Jahres etwas an Tempo verloren. Das Statistische Bundesamt teilte am Donnerstag in Wiesbaden mit, dass im Januar und Februar insgesamt 50 700 Neubauten und Umbauten genehmigt wurden – und damit rund 3500 oder 6,5 Prozent weniger als in den ersten zwei Monaten des Vorjahres. Bei Umbauten gab es ein kräftiges Minus von 26,0 Prozent. Weniger Genehmigungen gab es auch für den Neubau von Wohnungen in Einfamilienhäusern (-21,1 Prozent) und in Zweifamilienhäusern (-11,6 Prozent).
Grundsätzlich bleibt die Nachfrage nach Wohnraum hoch. Die Genehmigungen bei Mehrfamilienhäusern stiegen um 8,0 Prozent auf 24 235 und erreichten den höchsten Stand in diesem Zeitraum seit fast zwanzig Jahren. Ein Plus von 19,2 Prozent gab es bei Wohnungen in Wohnheimen.
