Cappeln - Für den Betrieb von Kleinkläranlagen sei mit steigenden Kosten zu rechnen, hieß es auf der Sitzung des Planungs-, Umwelt- und Wegeausschusses der Gemeinde Cappeln am Mittwochabend im Rathaus. Derzeit werden in Cappeln 325 Kleinkläranlagen betrieben.

Die Kosten für die Abfuhr des Klärschlamms belaufen sich auf „historische“ 6,39 Euro pro Kubikmeter. Der Vorsitzende des Ausschusses, Georg Meyer-Nutteln, rechnet zum Jahresbeginn 2014 mit der Anpassung der Preise an den üblichen Satz des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV). Demnach sind eine Grundgebühr pro Abfuhr von 56 Euro plus 26 Euro pro Kubikmeter zu zahlen.

Ferner empfiehlt der Fachausschuss, den Vorplatz der Feuerwehr Cappeln zu erneuern. Die geschätzten Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf 11 000 Euro. Er folgt damit dem Antrag der Feuerwehr, die sowohl durch die Unebenheiten eine Stolpergefahr für die Wehrmänner auf den Weg zum Einsatz als auch die Nutzung eingeschränkt sehen.

Günstiger wird dagegen die Empfehlung, dem Antrag der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Peter und Paul auf Erneuerung der Straßenbeleuchtung beim Kloster Schwichteler stattzugeben: Energiesparende Birnen und der Anschluss der elf Lampen an der Klosterstraße und am Dominikanerweg an das öffentliche Beleuchtungsnetz, lautete die Empfehlung.

Eine längere Diskussion führte bei der Suche nach Straßennamen für die neuen Baugebiete nur teileweise zu Ergebnissen. So können sich die Kommunalpolitiker in Schwichteler im Baugebiet Nr. 28 a den Straßennamen „Alte Molkerei“ und im Sevelter Baugebiet Nr. 42 einen „Sonnentauring“ mit den Stichstraßen „Schilfweg“ und „Binsenweg“ vorstellen. In Cappeln könne die Magdeburger Straße ins neue Baugebiet Nr. 38 weiter geführt werden. Für die restlichen Straßennamen hat die Verwaltung den Auftrag, Vorschläge aus dem Bereich der Flussläufe im Weser-Ems-Gebiet zu erarbeiten.