„Politik kündigt Lisowski mit Fernwirkung“ (Ð vom 4. September)
Er ist schon ziemlich erstaunlich, zu welcher Begrenztheit die Mehrheit des Oldenburger Rates offensichtlich fähig ist.
Dass ein wirklich erfolgreicher Mann wie Rainer Lisowski in die Wüste geschickt werden soll, muss als Schildbürgerstreich gewertet werden, der deutlich macht, dass Oldenburg sein Image als eine etwas verschlafene Provinzhauptstadt wieder aufpolieren möchte.
Das schien sich gerade aufzulösen – nicht zuletzt durch den großen Erfolg als „Stadt der Wissenschaft 2009“ und der damit verbundenen Zukunftsstrategie, die auf ein enges Bündnis von Wissenschaft und Wirtschaft, auf moderne Technologien im Umwelt- und Energiebereich sowie viele enge Verknüpfungen in der Nordwestregion setzt.
Rainer Lisowski trägt viel dazu bei, dass es nicht an Treibstoff für diese Entwicklung fehlt.
Kleinliches Gezänk in den Fraktionen ist da nur kontraproduktiv.
Gerhard Harms, Oldenburg
