Nach dem Schulabschluss studierte Christine Rose zunächst das Lehramt für berufsbildende Schulen. Doch nach sechs Semestern beschloss sie, auf etwas „Handfesteres“ umzuwechseln. Bereits nach wenigen Tagen Praktikum bei einem Augenoptiker hatte sie ihre Lehrstelle sicher.
„Ich hatte ganz schnell das Ziel der Meisterprüfung“, erzählt die 45-Jährige. Die Meisterschule absolvierte sie über vier Jahre berufsbegleitend. Ende 1991 hielt Rose ihren Meisterbrief in den Händen und konnte sich schließlich ein Jahr später mit einem kleinen Geschäft selbständig machen.
Der Standort Bookholzberg war für Rose von Anfang an klar. Zwar lebt sie seit ihrer Lehrzeit in Wildeshausen, doch ist sie – nicht zuletzt durch ihre Eltern – noch immer fest mit ihrem Heimatort Bookholzberg verbunden. Gelegentlich verbringt die Optikermeisterin sogar ihre Mittagspause bei den Eltern.
Im Jahr 1999 zog „Rose Optik“ in ein größeres Ladenlokal an der Stedinger Straße um. Inzwischen beschäftigt Christine Rose drei Gesellinnen und eine Bürokraft. Im September beginnt eine Auszubildende ihren Dienst – „in Werkstatt und Verkauf“, worauf Rose Wert legt.
Für Freizeitaktivitäten wie Lesen und Wandern bleibt der Meisterin dennoch wenig Zeit. Konsequent joggt sie aber jeden Morgen 40 Minuten lang mit ihrem Hund „Momo“ durch den Wald und macht mit ihrem Ehemann neben Ferien am Strand im sonnigen Süden gerne auch Aktivurlaub in den Bergen. „Ich arbeite zwar sehr viel, gönne mir aber auch regelmäßig Urlaub“, so die Geschäftsfrau.
Eine echte Leidenschaft, bei der Christine Rose richtig abschalten kann, ist das Kochen – gerne auch für Gäste. „Das ist mein Ausgleich zur Arbeit und meine Form der Meditation“, erklärt sie lachend.
Ihre eigene Brille wählt Rose übrigens immer zur Kleidung passend. „Eine Brille ist ja keine Krücke, die soll ja schmücken“, findet die Optikermeisterin. „Ich kaufe mir lieber eine schöne Brille, als eine Kette.“ kas
Christine Rose
Optikermeisterin
