Schillig - Wenn sich das Meer zurückzieht und das Watt freigibt, dann errichten die Köche der Gastronomiekooperation „Die Seesterne“ einmal im Jahr vor Schillig ihre Pagodenzelte und braten Schollen im Watt. Inzwischen im zehnten Jahr mit Erfolg.

„Originell“, findet das Angelika Thielemann aus Bochum, die sich mit ihrem Mann Karl am Dienstag die Scholle samt Kartoffelsalat und Apfel-Sahne-Soße schmecken ließ. „Das ist eine ganz eigene Atmosphäre“, sagt Karl Thielemann. Für diese Atmosphäre sorgt ebenfalls seit zehn Jahren auch Waltraud Brüling aus Obenstrohe mit ihrem Akkordeon. „Das ist die passende Hintergrundmusik“, sagt Mario Krar von den „Seesternen“.

Gut 30 Helfer haben dafür gesorgt, dass die gut 1000 Besucher die Scholle im Watt genießen können. „Es hat alles reibungslos geklappt, keine Zwischenfälle, keine Verletzten und alle sind zufrieden“, resümiert Krar.

Und wenn die Flut kommt, dann ist alles schon wieder abgebaut. Ein weiteres Schollenbraten gibt es am Montag, 18. August, in Hooksiel.