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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

60 Flugabsagen am ersten Streiktag

31.12.2019

Köln /Frankfurt /Hannover /Bremen Wegen des Streiks der Kabinengewerkschaft Ufo sind am Montag rund 60 Flüge der Lufthansa-Gesellschaft Germanwings ausgefallen. Besonders der Flughafen Köln/Bonn war betroffen, zeigt eine Übersicht auf der Internetseite von Eurowings. Germanwings führt ihre Flüge für die Lufthansa-Billigtochter Eurowings aus.

Stornierungen gab es zudem in Berlin (Tegel), Düsseldorf, München und weiteren Städten. Am größten deutschen Airport Frankfurt am Main wurden keine Flüge abgesagt. Im Frankfurter Winterflugplan seien keine Verbindungen von Germanwings vorgesehen, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft Fraport.

Der Streik soll drei Tage dauern. Insgesamt fallen voraussichtlich 180 Flüge aus. Die Airline betonte aber, dass die meisten Eurowings-Flieger – mehr als 1000 von 1200 geplanten – in dem Zeitraum abheben. Viele Passagiere seien auf andere Verbindungen umgebucht worden.

Die Flughäfen in Hannover und Bremen sollen auch an den beiden kommenden Tagen nicht vom Streik der Germanwings-Flugbegleiter betroffen sein. Das bestätigten Sprecher beider Airports am Montag auf Anfrage.

Abgesagt wurden am Montag vor allem innerdeutsche Flüge, aber auch einige nach Wien und Zürich und zurück. Am Airport Köln/Bonn war die Lage ruhig, lange Schlangen am Service-Schalter gab es nicht. Erfahrungsgemäß informierten sich die meisten Passagiere vorab und kämen gar nicht erst zum Flughafen, sagte eine Flughafensprecherin.

Germanwings ist mit rund 30 Flugzeugen und etwa 1400 Mitarbeitern für Eurowings unterwegs, davon 800 in der Kabine. Die Gesellschaft soll perspektivisch mit dem Eurowings-Flugbetrieb verschmolzen werden. Das Management gebe den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs, hatte Ufo-Vize Daniel Flohr kritisiert.

Lufthansa und Ufo liegen seit Längerem im Clinch. Dabei geht es nicht nur um Tariffragen, sondern auch um die Anerkennung der Ufo als Gewerkschaft. Entsprechend sind die Fronten verhärtet.

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