• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Köln Mekka der Computerspiele

22.08.2018

Köln Unter dem Motto „Vielfalt gewinnt“ ist die Games­com in Köln eröffnet worden (21. bis 25. August). Die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele sei ein „großartiges Aushängeschild für die Stadt“, sagte die Kölner Bürgermeisterin Henriette Reker am Dienstag. Bis Samstag werden rund 500 000 Besucher erwartet – Fachveranstaltungen sowie ein mehrtägiges City-Festival mit eingerechnet.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gratulierte der Gamescom zum zehnjährigen Bestehen und stellte eine Verdoppelung der Fördermittel für Entwickler in Deutschland in Aussicht. Damit soll vor allem auch deren Wettbewerbsfähigkeit in der Branche gestärkt werden.

In vielen Ländern, etwa auch in Polen, ist die staatliche Unterstützung der Spielebranche bereits gang und gäbe. Neue Fördermodelle würden „ganz sicher schnell auf den Weg“ gebracht werden, kündigte auch Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) an.

Der erste Messetag ist vor allem Fachbesuchern und Medien vorbehalten. Ab diesem Mittwoch dürfen auch Privatbesucher rein. Die Ausstellungsfläche hat sich laut Reker seit dem Start in Köln 2009 um 70 Prozent vergrößert. Zur Eröffnung kündigten große Publi­sher wie Ubisoft, Kochmedia und THQNordic neue Spiele an, die ab Herbst und im kommenden Jahr auf den Markt kommen sollen.

„Vielfalt gewinnt“ lautet das diesjährige Leitthema. Damit sollen erneut der Facettenreichtum und die Vielseitigkeit der Branche sowie die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Games unterstrichen werden. Vielfalt beschreibe aber auch die Gemeinde der Gamer weltweit, sagte Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands Game. Sie bestehe aus Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten. „Wenn das auch in der Gesellschaft so wäre, es gebe nichts Schöneres.“

Die Gamescom ist ein Ort, an dem sehr viel gleichzeitig passiert. Die Messehallen sind abgedunkelt, aber von grellen Bildschirmen durchzogen. Auf der einen Seite treffen sich beschlipste Fachbesucher, auf der anderen kostümierte Spielefans in den Fantasie-Outfits ihrer Lieblingshelden.

Die Gamescom ist vor allem ein wichtiger Branchen- und Spielertreff. Im Umfeld setzt man sich aber zugleich kritisch mit Trends auseinander – etwa der Spielsucht.

Beispiel: Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler sieht neben den Eltern auch die Branche in der Verantwortung, Jugendliche stärker vor Abhängigkeit durch digitale Spiele zu schützen. Hersteller sollten Spiele nicht so konzipieren, dass Jugendliche nicht mehr davon loskämen, sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presseagentur anlässlich der Games­com am Dienstag in Köln. „Verzichtet auf Mechanismen in den Spielen, die den belohnen, der auch nach fünf oder zehn Stunden noch weiterspielt, und den bestrafen, der sein Spiel für eine Runde Fußball unterbricht.“ Das gemeinsame Ziel müsse „eine gesunde Online-Offline-Balance“ sein.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.