Am 6. März sollte eigentlich Müll gesammelt werden. Das war vielen Jägern aus dem Hegering Wildeshausen aufgrund des Schneefalle aber nicht möglich. Am vergangenen Sonnabend holten die ersten Reviere den Einsatz im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft“ nach, wie Lars Kosten, der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, berichtete. So befreiten zum Beispiel im Revier Wildeshausen-Ost zehn fleißige Sammler die Ränder der Wege des Realverbandes sowie die der Stadt Wildeshausen von Unrat. Dabei wurden besonders viele Flaschen gefunden, die offensichtlich von der gerade abgelaufenen Kohlfahrtsaison stammten. Der Hegering hofft, dass auch noch weitere Reviere, aber auch Bürger die Chance noch nutzen und die Natur von Müll befreien. Eine kostenlose Anlieferung des Unrats ist am 20. März von 17 bis 18 Uhr auf dem städtischen Bauhof möglich.
In den ehemaligen Räumlichkeiten der Agentur für Arbeit am Mühlendamm 1 in Wildeshausen stellte sich am Sonnabend im Rahmen eines Tages der offenen Tür das umgebaute und auf den neuesten technischen Stand gebrachte Service-Center der REWE-Großverbraucher- Service GmbH (Stöver Frische-Team) den Angehörigen der 100 Mitarbeiter sowie interessierten Bürgern vor. Auf 640 Quadratmetern stehen 74 moderne Arbeitsplätze in dem Callcenter zur Verfügung. Und der Bedarf wächst täglich, wie Joachim Priessnitz, Service-Center-Manager, versicherte. 365 Tage im Jahr rund um die Uhr sei das Service-Center erreichbar, was per anno rund 1,5 Millionen Kontakte bedeuten würde. „In Berlin wird in absehbarer Zeit ein zweiter Standort eröffnet, um der steigenden Nachfrage Herr zu werden“, kündigte Priessnitz an.
Großer Tag für die Kolpingsfamilie Wildeshausen: Am Sonnabend war sie Gastgeber für die Delegiertenversammlung des Kolping-Landesverbandes Oldenburg. Rund 130 Vertreter aus 42 Kolpingsfamilien trafen sich in der Widukindhalle, um über den 105. Oldenburger Kolpingtag und die Zukunft des Kolpingwerkes zu diskutieren. Dabei waren auch Delegierte aus Wildeshausen. Hier feiert die Kolpingsfamilie in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass erwies auch Wildeshausens Bürgermeister Dr. Kian Shahidi der örtlichen Kolpingsfamilie die Ehre und überreichte zum Jubiläum ein Geschenk. In Empfang nahmen es der Vorsitzende Gerald Rievers und Präses Holger Kintzinger.
Abschied nehmen hieß es bei der Jahreshauptversammlung der Fallschirmsportgruppe Wildeshausen im neuen Vereinsheim auf dem Flugplatz in Varrelbusch-Staatsforsten. Der Oldenburger Gisbert Brande gab aus persönlichen Gründen nach fünf Jahren sein Amt als 1. Vorsitzender zurück. Der Cloppenburger Thomas Drees nimmt fortan die Aufgaben des 1. Vorsitzenden wahr. Nach über 20-jähriger Tätigkeit als 2. Vorsitzender übergab der Garreler Jürgen Hilgefort sein Amt an Stefan Backhaus aus Garrel. Holger Hagen aus Lohne fungiert fortan als Kassenwart, Peter Wellmann aus Lingen als Ausbildungsleiter und Olaf Timmermann aus Wardenburg als Gerätewart. Ulrich Bührmann aus Mintevede bleibt weiterhin Schriftführer. Ansonsten waren sich die Mitglieder einig, dass sie auch in diesem Jahr möglichst häufig ihre Schirme packen wollen.
Rund 150 Jugendliche und Erwachsene aus Wildeshausen und Umgebung hatten sich am vergangenen Freitag wieder zum jungen Gottesdienst „Alex 18:30“ in der Alexanderkirche eingefunden. Er stand diesmal unter dem Titel „Hotline to Heaven“ und drehte sich um das Thema Beten. Dabei wurde auch die Frage in den Raum gestellt „In welcher Situation könnte dir ein Gebet helfen?“ Die Kurzandacht dazu hielt Diakon Johannes Kretzschmar-Strömer.
