Garrel - Die Hütte im Kolping-Freizeit-Zentrum Pastorenbusch war arg in die Jahre gekommen. Seit Sommer wird sie umfassend saniert und erweitert – unter tätiger Mithilfe zahlreicher Garreler Kolpingmitglieder.
In einem ersten Schritt wurden die bisher vorhandenen zwei Gebäude mit einem neuen Dach verbunden. „Der Veranstaltungsraum wird an Fläche und Höhe gewinnen“, erläuterte Kolping-Vorsitzender August Lunte. Dazu werden Wände versetzt und erhöht. Die Maßnahme wird sich über mehrere Abschnitte und Jahre hinziehen – „ein finanzieller und arbeitsintensiver Kraftakt der Kolpingfamilie Garrel, der ohne die Mithilfe der Mitglieder und der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Garrel und der Raiffeisenbank Garrel eG gar nicht möglich wäre“, bedankt sich August Lunte für die Unterstützung.
Die Gemeinde Garrel wird sich finanziell an dem Umbau beteiligen: Der Gemeinderat entschied in seiner Sitzung am Montagabend einstimmig, einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 8650 Euro zu zahlen. Die Kolpingfamilie hatte für den ersten Bauabschnitt, in dem die Dächer abgerissen und durch ein neues ersetzt worden waren, einen Zuschussantrag in Höhe von 4650 Euro (20 Prozent) der Gesamtkosten in Höhe von 23 232 Euro beantragt.
Im zweiten Bauabschnitt sollen Außenwände und Fenster saniert werden. Der Veranstaltungsraum wird vergrößert, der Fußboden erneuert. Hierfür kalkuliert die Kolpingfamilie mit Kosten in Höhe von 20 000 Euro. Die Gemeinde steuert 4000 Euro dazu bei.
August Lunte: „Die Kolpingfamilie Garrel will das Kolping-Freizeit-Zentrum für die künftigen Jahre rüsten und stellt mit der Fläche den einzigen größeren Zeltplatz in der Gemeinde Garrel, der in den vergangenen Jahren sehr gut von Jugendgruppen und -organisationen angenommen wurde.“ Die Hütte solle bei schlechtem Wetter einen besseren Witterungsschutz für Zelter bieten. Auch viele Schulklassen feiern auf dem Gelände, das auch eine Grillhütte umfasst, etwa den Abschluss ihres Schuljahres.
