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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Weiter Verlust mit Containern

10.02.2018

Kopenhagen /Wilhelmshaven Trotz Erholung in der Container-Schifffahrt kommt der weltgrößte Schifffahrtskonzern Møller-Maersk, der auch am Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven engagiert ist, nicht aus den roten Zahlen. Unter dem Strich meldete die dänische Reederei am Freitag für das Geschäftsjahr einen Verlust von 1,16 (Vorjahr: minus 1,89) Milliarden US-Dollar.

„Das vergangene Jahr war ungewöhnlich für Møller­Maersk, mit einem Hackerangriff und operativen Herausforderungen in mehreren Häfen“, erklärte Unternehmenschef Søren Skou.

Der Umsatz legte immerhin um 13 Prozent auf 30,9 Milliarden US-Dollar zu. Das liege an höheren Frachtgebühren und besserer Auslastung in der Container-Schifffahrt, erklärte die Reederei. „Trotzdem zeigt die Bilanz, dass erhebliche Verbesserungen nötig sind“, erklärte Skou.

Negativ wirkten sich steigende Bunkerkosten, hohe Abschreibungen, Währungseffekte sowie ein schwerer Hackerangriff aus. Die Attacke Ende Juni, von der auch zahlreiche andere Unternehmen in Europa und den USA betroffen waren, habe Møller-Maersk 200 bis 300 Millionen Dollar gekostet.

Nach der Übernahme der Reederei Hamburg Süd Ende des Jahres bewege Møller-Maersk nun jeden fünften Container weltweit. „Die Integration schreitet gut voran“, erklärte Skou. Für 2018 erwartet Møller-Maersk auch deshalb eine weitere Erholung.

Die Ölsparte soll noch im ersten Quartal endgültig an Total verkauft werden.

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