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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Korruption in der Autoindustrie zieht Kreise

29.07.2006

[SPITZMARKE]FRANKFURT FRANKFURT/DPA - Die Korruptionsaffäre in der deutschen Autobranche könnte nach Einschätzung der Frankfurter Staatsanwaltschaft ein weit verzweigtes Netz von Schmiergeldzahlungen ans Licht bringen. Inzwischen werde bereits gegen elf Zulieferer und mindestens drei Hersteller ermittelt.

„Es liegt der Verdacht nahe, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern dass ähnlich wie in der Baubranche auch in der Autoindustrie Schmiergeldzahlungen an der Tagesordnung sind und stillschweigend geduldet werden“, sagte die leitende Ermittlerin der Justizbehörde, Sibylle Gottwald, am Freitag. Hintergrund sei der ungeheure Preisdruck in der Branche, der die Unternehmen dazu verführe, sich mit Bestechungsgeldern Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

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Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt ermittelt außer gegen den französischen Autozulieferer Faurecia gegen vier weitere Zulieferer, die Strafverfolger in München sogar noch gegen sechs andere Firmen. Namen wurden nicht genannt. Bei den Autokonzernen, an die die Schmiergelder geflossen seien, handelt es sich um Volkswagen, Audi und BMW. Ob auch noch andere Hersteller in Mitleidenschaft gezogen sind, ließ Gottwald offen.

Faurecia-Chef Pierre Lévi habe seit 2001 von den Schmiergeldzahlungen gewusst. Er gilt in den Ermittlungen ebenfalls als Beschuldigter und habe gegenüber der Justizbehörde auch ein Geständnis abgelegt.

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