Bösel - Sehr gut angenommen wird seit Jahren der traditionelle jährliche Büfettabend, zu dem der Landfrauenverein Bösel/Petersdorf einlädt. Über 120 Teilnehmer waren in den Saal Albert Bley gekommen, um diesmal etwas über „Kräuter“ zu erfahren. Schon Wochen im Vorfeld war diese Veranstaltung ausgebucht.

„Wer nicht mit Kräutern würzt, der kann gleich Brot essen und Wasser trinken“, begrüßte Elke Werner vom Vorstand des Landfrauenvereins die Gäste. Zunächst war etwas Theorie angesagt. Dafür hatten man Johanna Wreesmann aus Altenoythe und Elisabeth Meiners aus Garrel gewinnen können. „Kräuter können vielseitig verwendet werden“, begann Wreesmann. Schon im Jahr 4000 vor Christus seien Kräuter verwendet worden. In den vergangenen Jahren sei das Interesse daran wieder gestiegen. „Es macht Spaß, mit Kräutern zu arbeiten“, stellte Meiners heraus. „Kräuter sind faszinierende Pflanzen“, so Meiners. Man kann sie im Blumentopf im Haus oder draußen im Kräuterbeet halten. „Ich schätze besonders die Aromavielfalt“, sagte die Referentin. Die Kräuter seien das „I-Tüpfelchen an Speisen und ersparen das Salz“. Außerdem seien sie reich an ätherischen Ölen. Die Referentinnen berichteten über Salatkräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Liebstöckel oder Dill. Sie stellten auch eine Kräuterspirale vor. „Sie hat nur einen geringen Platzbedarf und kann viele Kräuter unterbringen“, so Meiners.

Beide Referentinnen stellten auch den Einsatz von Kräutern bei Beschwerden hervor: Minze werde auch bei Magen-/Darmproblemen verwendet, Rosmarin ist kreislauffördernd, Salbei helfe bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich. Der Bezirk Ort hatte ein leckeres Büfett zum Thema Kräuter vorbereitet, an dem reichlich gekostet werden konnte – von der Kräutersuppe über Zwiebelkuchen mit Majoranguss bis zu gebackenen Bananen mit Löwenzahnsirup.