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Frage:
Herr Feeken, wie kommt man auf die Idee, einen Teil der Innenstadt völlig umzugestalten?
Feeken:
Indem man nach einem neuen Domizil für seine Firma sucht. Zusammen mit meinem Geschäftspartner Axel Iven wollte ich im Jahr 2004 das ausgebrannte Dobrat-Haus an der Heiligengeiststraße kaufen und an der Stelle neu bauen. Das scheiterte aber an diversen Hindernissen; die Idee, in diesem Bereich etwas zu machen, war aber geboren.
Frage:
Und da haben Sie gleich das ganze Quartier gekauft?
Feeken:
(lacht) Schön wär’s. Wir haben zwar gute Ideen, aber nicht gerade Millionen im Überfluss. Wir haben aber andere Investoren angesprochen und sie mit unseren kreativen Vorstellungen überzeugt. Mit der Firma Heinrich Hecker als Partner sind wir sehr zufrieden.
Frage:
Trotzdem: Mit schönen Ideen allein ist kein Geld zu verdienen?
Feeken:
Richtig, und auch aus diesem Grund ist die Tiefgarage notwendig. Sie sorgt – neben Verkauf und Vermietung der Wohnungen und Geschäfte – für die Wirtschaftlichkeit des Projekts Heiligengeisthöfe.
Frage:
Bloß für Ihre Ursprungsidee Firmensitz ist kein Platz mehr...
Feeken:
Wieso? Das alte Lagerhaus, in dem wir derzeit unser Baubüro haben, wird ganz zum Schluss saniert und umgebaut. Wir sind dann genau an dem Standort, den wir uns damals ausgeguckt hatten.
Bernd Feeken, Geschäftsführer der Iven & Feeken Projektentwicklung GbR, über den Ursprung der Heiligengeisthöfe.