KREYENBRÜCK - Das Elternhaus ist auf Spenden angewiesen. Im Vorjahr wurden 76 000 Euro gesammelt.

Von Heinz Arndt

KREYENBRÜCK - Wie wichtig das Ronald-McDonald-Haus Oldenburg am Breewaterweg ist, zeigt die Zahl von 370 Familien, die im vergangenen Jahr zeitweise Quartier in dem Elternhaus bezogen. Im Jahr seines fünfjährigen Bestehens verzeichnete die Einrichtung zusätzliche Spenden in Höhe von 76 000 Euro. Allein 17 000 Euro brachte die Benefiz-Gala am vergangenen Sonnabend im Nutzfahrzeugzentrum Rosier (die NWZ berichtete).

Dank der großzügigen Spenden konnten laut Manfred Welzel, Geschäftsführer der McDonald's-Kinderhilfe, unter anderem ein neuer Parkettfußboden eingebaut sowie verschiedene Sanierungsarbeiten in den 14 Appartements vorgenommen und eine neue Wäscheausstattung angeschafft werden. Welzel hebt in diesem Zusammenhang das Engagement der drei hauptamtlichen und 49 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervor.

Auch die Eltern zeigen sich überaus dankbar für das Zuhause auf Zeit, wenn ihre schwer erkrankten Kinder in der nahen Kinderklinik behandelt werden. So schreibt eine betroffene Mutter im Gästehaus des Elternhauses: „Die dreieinhalb Wochen, die wir hier verbringen durften, habe ich trotz aller Sorge in schöner Erinnerung. Der Austausch mit anderen Eltern sowie die gemeinsamen Abendessen gaben mir den nötigen Abstand von der doch sehr beklemmenden Umgebung der Neo-Intensiv-Station. Es tat gut, einen Ort zu haben, an dem man sich zurückziehen konnte.“

Auch in diesem Jahr ist das Ronald-McDonald-Haus Oldenburg auf viele Spenden angewiesen, um die Betriebskosten von insgesamt 150 000 Euro aufzubringen. Dazu sind laut der Leiterin des Hauses, Iris Neumann-Holbeck, verschiedene Aktionen in Vorbereitung. In Anlehnung an das Motto des Jahres 2006, „Wir machen mobil“, heißt die Parole jetzt „Wir machen weiter mobil“.