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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

SCHLIEßUNG: Kritik an Nokia auch in Finnland

22.01.2008

BOCHUM /HELSINKI Betriebsräte und IG Metall-Vertreter aus Bochum haben am Montag in Helsinki Gespräche mit der Nokia-Firmenspitze geführt. Auch Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo nahm an dem Treffen teil, wie der Handyhersteller auf Anfrage mitteilte. Über die Gesprächsinhalt wurden keine Angaben gemacht. Außerdem telefonierte am Montag NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) mit Kallasvuo und vereinbarte ein persönliches Treffen. An diesem Dienstag ist eine Großdemonstration geplant.

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Nokia wird für sein Vorgehen bei der geplanten Schließung auch im eigenen Land kritisiert. Finnlands größte Zeitung „Helsingin Sanomat“ kommentierte: „Nokia kann zu Recht anführen, dass man als letzter großer Handyproduzent die Produktion in Deutschland einstellt. Aber die Deutschen haben die eiskalte Art gehasst, in der Nokia sich geäußert hat.“

Derweil hat die finnische Organisation der Globalisierungskritiker von Attac zum Boykott von Nokia-Handys aufgerufen. Sprecher Mikko Sauli begründete dies damit, dass der Entschluss zur Schließung in Bochum zeige, wie „unmenschlich der Kapitalismus ist“. Nokias Entscheidung zur Verlagerung der Produktion in das neue Werk im rumänischen Cluj zeige die Notwendigkeit „internationaler Rahmenbedingungen, die soziale Verantwortlichkeit sicherstellen“.

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