Cloppenburg - Insgesamt 23 Brot- und 14 Brötchensorten hatte Michael Isensee, Prüfer des Instituts für Qualitätssicherung Backwaren, bei der jüngsten Brotprüfung in Cloppenburg zu testen. Um es vorweg zu nehmen: In fast allen Fällen bewertete der unabhängige Experte, der wie zwei weitere Kollegen deutschlandweit prüft, die ihm vorgestellten Produkte mit „gut“ oder „sehr gut“. Das Ergebnis spricht für die Qualitätsorientierung der heimischen Bäckereien.

Für eine Brotprüfung gelten vor allem sechs Kriterien. Dazu gehören beispielsweise das Aussehen, aber auch die Oberfläche und die Krusteneigenschaften. Darüber hinaus begutachten die IQ-Back -Prüfer aber auch das Innere eines Produktes. Dann geht es um die Lockerung oder das Krumenbild. Nicht zu vergessen sind überdies der Geruch und das Aroma.

Nach Angaben von Cloppenburgs Innungsobermeister Bernhard Kurre wird es auch 2017 wieder einen Brottest in der Kreisstadt geben. „Er ist für uns als Bäckereifachbetrieb eine wertvolle Hilfestellung. Die externe Prüfung kann uns wichtige Anhaltspunkte zur Verbesserung unserer Produkte bieten“, so Kurre.

Übrigens: Auch Stollen werden getestet. Die Kunden sollen ja wissen, was sie, etwa in der Weihnachtszeit essen.