KüHLINGEN - Um Äpfel dreht sich in Kühlingen so manches: solche an Bäumen und die in der Erde. Wie wichtig der Obstanbau vor allem in der Vergangenheit war, erfuhren die gut 30 Teilnehmer einer Landpartie von Doris Lührsen und Annette Dick am Sonntag.

Die Gästeführerinnen nahmen mit ins „Alte Land der Delmenhorster Geest“, wie die Region um Kühlingen und Grüppenbühren lange Zeit genannt wurde. Der Grund waren die zahlreichen Obstbäume, die lange Zeit Haupteinnahmequelle der Höfe waren. Und es sollen wieder mehr werden, verriet Doris Lührsen. So sei im Rahmen der Verbunddorferneuerung Hasbruch unter anderem die Anlage von Obstwiesen in Kühlingen geplant.

Vom Handel mit Erdäpfeln berichtete Friedhelm Blankemeyer. Der Landwirt vertreibt seine Kartoffeln nicht nur als Direktvermarkter an Endverbraucher. Vor allem gehörten auch viele Marktbeschicker zu seinen Kunden, verriet er. Die günstige Lage seines Kartoffelhofes unweit der Autobahn trage dazu bei, dass diese sich auf dem Weg vom Großmarkt schon morgens um 6 Uhr in Grüppenbühren mit gleichbleibender Qualität eindecken würden.