• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

8,5 Prozent Im Minus: Kurssturz in Shanghai zieht ganz Asien abwärts

28.07.2015

Shanghai Der chinesische Aktienmarkt hat am Montag seinen schwersten Kurseinbruch seit acht Jahren erlebt: Der Shanghai Composite ging nach Verlusten von 8,5 Prozent mit 3725,56 Punkten aus dem Handel. Zuvor war es erneut zu einer Verkaufswelle der Anleger gekommen.

Auch andere asiatische Finanzplätze drehten ins Minus: Hongkong notierte für seinen Leitindex Hang Seng zu Börsenschluss einen Rückgang von 3,1 Prozent, Japans Nikkei 225 verlor in Tokio ein Prozent und Südkoreas Kospi 0,4 Prozent. In Europa trübte sich die Stimmung auch in Deutschland ein, die Frankfurter Börse startete mit einem Rückgang von einem Prozent in den Handel. In London machte das Minus 0,3 Prozent und in Paris 1,1 Prozent aus.

Die chinesische Regierung hatte im Juni mit drakonischen Maßnahmen auf einen ähnlichen Kurssturz reagiert und den Aktienmarkt beispielsweise mit einem Verkaufsverbot für große Anleger stabilisiert. Doch der Markt gilt nach einer mehr als einjährigen Rally als überhitzt. Laut dem Finanzdaten-Dienstleister FactSet ist der Kurssturz vom Montag der größte am chinesischen Aktienmarkt seit dem 27. Februar 2007. Damals brachen die Kurse um 8,8 Prozent ein.

Einige Analysten sagten, der Kurssturz sei von Börsenmaklern ausgelöst worden, die Kredite zur Finanzierung von Aktienkäufen einschränkten. Das wird als Differenzhandel bezeichnet. „Die andauernde Kontrolle des Differenzhandels hat den heutigen Ausverkauf ausgelöst“, sagte ein Analyst der China Investment Securities, Xu Xiayou. Die jüngsten Konjunkturdaten zeigten überdies, dass die Wirtschaft Zeit benötige, aus dem derzeitigen Tief herauszukommen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Wirtschafts-Newsletter der Nordwest Mediengruppe erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Im Juni hatten chinesische Aktien in einer Talfahrt bis zu 30 Prozent an Wert verloren - nach Jahren mit Höchstrekorden selbst in Phasen, in denen die zweitgrößte Wirtschaft der Welt an Schwung verloren hatte. Die chinesischen Behörden ergriffen daraufhin im Juli drastische Maßnahmen, um den Markt zu stabilisieren. So wurde großen Anlegern rundweg verboten, Aktien aus ihrem Besitz zu verkaufen. Staatsunternehmen wurde befohlen, zu kaufen.

Viele chinesische Firmen setzten den Handel mit ihren Aktien in Shanghai und Shenzhen freiwillig aus. Der Analyst Yating Xu von IHS Global Insight sieht nun die chinesische Regierung erneut unter Handlungsdruck.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.