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Wirtschaft Kurzarbeit endet: Atlas schaufelt sich frei

Ascan Dieffenbach
GANDERKESEE - Kurzarbeit war gestern: Ab Montag werden die Atlas-Werke in Ganderkesee, Delmenhorst und Vechta wieder das normale Arbeitspensum aufnehmen. Das erklärte der Inhaber der neu gegründeten Atlas GmbH, Fil Filipov, gegenüber der

NWZ

. Mehr noch: „Die Auftragslage ist gut, wir müssen sehr viele Maschinen produzieren“, sagt Filipov, der die Produktionsstätten zum 16. April übernommen hatte.

Wie gut Atlas aufgestellt ist, zeigte der Kran- und Baggerhersteller mit Hauptsitz in Delmenhorst in der vergangenen Woche auf der Baumaschinen-Messe „Bauma“ in München. Die Resonanz auf den Atlas-Auftritt auf der Messe beschreibt Filipov als sehr positiv: „Alle waren beeindruckt von unserer Präsentation.“ Schließlich stellte Atlas zwei neue Mobil-, und einen neuen Zweiwegebagger sowie ein neues Umschlaggerät vor. Außerdem gab es im Bereich der Ladekrane gleich vier Produktneuvorstellungen, die überwiegend im traditionellen Orange zu begutachten waren.

„Wir haben gezeigt, dass Atlas zurück ist“, sagt der gebürtige Bulgare Filipov. Deshalb sei es auch gelungen, auf der Messe in München nicht nur Kontakte zu knüpfen, sondern auch Verträge abzuschließen.

Ein besonderer Plus-Punkt sei der traditionsreiche Name. „Atlas gilt auf der ganzen Welt als bekanntes deutsches Unternehmen, das gute Qualität liefert“, sagt Filipov. Insbesondere die Atlas-Händler seien sehr mit dem Auftritt zufrieden gewesen.

Die ersten Wochen seiner Amtszeit als Vorsitzender beschreibt Filipov dementsprechend als sehr positiv: „Das gilt für Händler, Kunden und Angestellte.“

Letztere müssen sich auf die Strategie ihres Chefs einstellen, der mit Atlas ein ganz spezielles Marktsegment unter den Baumaschinenherstellern bedienen möchte. Um schwarze Zahlen schreiben zu können sind Filipov drei Bereiche wichtig: „Wir werden unnötige Ausgaben beseitigen, die Produktivität steigern und effizienter arbeiten.“ Heißt im Klartext: „Jeder Angestellte muss noch härter arbeiten.“


Im Gegenzug solle es keine Stellenstreichungen geben, wie sie es im Jahr 2001 gab, als die US-Firma „Terex“ die Werke übernommen hatte. „Wenn die Strategie aufgeht, werden wir sogar noch mehr Arbeiter einstellen“, erklärt Filipov. Dennoch könne es zu Umstrukturierungen in der Firmen-Organisation kommen.

Grund genug optimistisch zu sein hat er offensichtlich. Und auch die Arbeiter dürften froh sein, wenn die Kurzarbeit der Vergangenheit angehört.

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