Cloppenburg - Im Februar 2013 wurde mit dem Bau einer Anbindung der Molberger Straße (L 836) an die B 213 begonnen, im Mai wurde eine erste Bilanz in Sachen Zeitplan gezogen, die hervorragend ausfiel. Nun ist Herbst, der Winter steht bevor – konnte bis her alles erreicht werden, was erreicht werden sollte? Die NWZ  hat nachgefragt.

„Wir sind beim ersten Bauabschnitt noch im Zeitplan“, zeigte sich Roland Ribinski, stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs Lingen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, alles in allem recht zufrieden. Die Tragschichten für Auf- und Abfahrrampe im Südwesten und Abfahrrampe im Südosten seien bereits aufgetragen, der Kreisel hinter der Brücke Richtung Molbergen schon fertig.

Derzeit sind die Bauarbeiter damit beschäftigt, die Pfeiler für die Lärmschutzwände an der B 213 fertigzustellen, danach werden die einzelnen Module eingesetzt. „Es läuft wirklich Schlag auf Schlag“, so Ribinski. Geht alles so zügig weiter, soll Ende Oktober, Anfang November der Asphalt auf die Rampen aufgetragen werden. „Das hängt natürlich vom Wetter ab, aber wir sind guter Hoffnung, damit vor dem Winter fertig zu sein“, sagte der stellvertretende Geschäftsbereichsleiter.

Im Frühjahr folgt dann Teil zwei des Millionen-Projekts, in diesem Fall die Verbreiterung der Soestebrücke, eventuell sogar Abriss und Neubau, damit der Anschluss der dann in 2014 im Bau befindlichen vierten Rampe (Auffahrt Richtung A 1) erfolgen kann. Die Arbeiten an der Soeste­brücke werden zu Mehrkosten führen, so Ribinski, jedoch im moderaten Rahmen.

Statt wie geplant Ende 2014 wird die komplette Fertigstellung des Bauprojekts nun für Frühjahr 2015 erwartet. Die Baukosten belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro, zuzüglich der noch nicht bezifferten Extrakosten für die Brückenarbeiten. Kostenträger sind der Bund, das Land Niedersachsen, die Stadt Cloppenburg sowie die Gemeinde Molbergen.

Anuschka Kramer
Anuschka Kramer Team Nord