LANDKREIS - Das „Regionale Integrationskonzept“ (RIK) stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Kreisbehindertenrats im Wildeshauser Kreishaus. Klaus Kapell von der Landesschulbehörde, berichtete über den Entwurf, der noch nicht vom Kultusministerium genehmigt ist. Letzterer sieht vor, dass lernbehinderte Kinder möglichst in „normalen“ Grundschulklassen unterrichtet werden. Dazu sollen im Kreis vier RIK-Zentren gebildet werden, in denen alle Grundschulen Mitglied sind.

Hans Sperveslage, Vorsitzender des Kreisbehindertenrats, forderte dazu auf, Kandidaten für die Wahl zum neuen Rat zu melden. Die aktuelle Wahlperiode endet mit der des Kreistages am 31. Oktober. Mitte September wird per Direktwahl der neue Rat bestimmt. „Wahlberechtigt sind alle, die einen Behinderungsgrad von mindestens 50 Prozent haben. Das sind rund 9900 Personen,“ so Sperveslage. Sich zur Wahl stellen dürfe man ab 30 Prozent Behinderungsgrad. Sperveslage selbst wird voraussichtlich nicht mehr kandidieren.