LANDKREIS - Wegen des Anfangsverdachts der Vorteilsnahme ermittelt die Staatsanwaltschaft Osnabrück gegen Verantwortliche in der Wildeshauser Stadtverwaltung. Auslöser war eine anonyme Anzeige, die über das Hinweisgebersystem in Sachen Korruption beim Landeskriminalamt eingegangen ist, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft auf NWZ -Anfrage bestätigte. Hintergrund sei eine so genannte Infrastrukturabgabe, die zwei große Einzelhandelsunternehmen vor Jahren an die Stadt gezahlt haben. Deren Rechtmäßigkeit werde nun überprüft. Die Firmen Bünting („famila“) und Lidl sollen insgesamt in den Jahren 2003 und 2004 einen Betrag von 300 000 Euro zur Stärkung der Innenstadt („Innenstadtfonds“) geleistet haben.
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