LANDKREIS/WILDESHAUSEN - Mit der Übergabe der Abschlusszertifikate endete jetzt der zweite Durchgang des Kooperationsprojektes „Assistentin im hauswirtschaftlichen Bereich in Pflege- und Betreuungseinrichtungen“, das der Trägerverein Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft e.V. (KOS) und das Wildeshauser Krankenhaus Johanneum seit März 2009 wegen der guten Vermittlungserfolge zum zweiten Mal durchführten. An dem Qualifizierungsprogramm nahmen neun Teilnehmerinnen teil.
Der Kursus ist ein zukunftsorientiertes Weiterbildungsangebot für Frauen, das diese befähigen soll, eine Hilfstätigkeit in Kranken- und Pflegeeinrichtungen zu übernehmen.
Die Koordinierungsstelle reagiere mit diesem Verbundkonzept auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes einerseits und auf die Belange von Berufsrückkehrerinnen andererseits. Damit bleibe sie auf ihrem bereits erfolgreich einge-schlagenen Weg, im Verbund mit ihren angeschlossenen Betrieben und gewachsenem Netzwerk gemeinsam Personalentwicklungskonzepte für Frauen anzubieten, die qualitativ hochwertig, innovativ und zukunftsgerichtet auf die Belange der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes zugeschnitten seien, sagte Ina-Maja Lemke-Hadick, zweite stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins, anlässlich der Übergabe der Zertifikate im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Johanneum.
Die praxisorientierte Zertifikatsmaßnahme soll den Absolventinnen die Möglichkeit eines rechtlich eigenständigen Tätigkeitsbereiches innerhalb des Berufsfeldes Pflege und Betreuung ermöglichen. Die Inhalte der Schulung deckten das gesamte Spektrum an Fachfragen ab, das für die zukünftige Arbeit wichtig ist, berichtete Andreas Meyenburg, der für das Johanneum die Maßnahme leitete. Ihm zur Seite stand ein vierköpfiges Dozententeam.
Das Zertifikat erhielten: Susanne Dietmann, Ilonka Franke, Frauke Plath, Maureen Siemers, Ute van Rüschen und Petra Walter (alle aus Wildeshausen), Beate Dost-Schwengsbier und Anke Koch aus Großenkneten sowie Karen Jagusch aus Delmenhorst.
