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Landrat feiert auf Abruf

Die erste Tasse gebührte natürlich dem obersten Vertreter des Landkreises Oldenburg. Landrat Frank Eger bekam noch pünktlich zum Fest den ersten Regionalbecher für den Landkreis Oldenburg, die die NWZ jetzt anbietet. Zu sehen darauf: die Alexanderkirche und das Rathaus, beide Wildeshausen, der Wardenburger Glockenturm sowie die Huder Klosterruine. Wer künftig seinen Kaffee oder Tee

wie der Landrat trinken möchte, der kann sich die Tasse in den NWZ -Geschäftsstellen, unter anderem in Wildeshausen und Ganderkesee, zum Preis von 7,95 Euro kaufen.

Zum Jahreswechsel erlebte der Landrat übrigens ein ganz neues Gefühl. „Erstmals werden meine Frau, mein Sohn und ich alleine Silvester zu Hause feiern. Meine Tochter ist nämlich 16 und geht erstmals zum Jahreswechsel ihre eigenen Wege“, berichtete Eger bei seinem Besuch der Wildeshauser Polizei am Silvestertag. Ganz privat werde es aber dennoch nicht werden, denn als Landrat bleibe er auf Abruf präsent. „Wenn es zu einem größeren Brand mit mehreren Ortswehren kommen sollte, dann ist auch meine Person noch einmal wieder gefragt“, erzählte Eger. Zum Glück blieb dieser ruhige Jahreswechsel aber „privat“, denn das Jahr 2008 begann ohne größere Zwischenfälle im Kreis.

Kaum ist Weihnachten vorbei, ist der Blitzwahlkampf bis zum 27. Januar auch schon gestartet. Wie berichtet, setzt FDP-Mann Christian Dürr in den kommenden Wahlkampfwochen auf einen alten englischen Mini in Blaugelb. Das ruft glatt SPD-Politiker Heinz Brigant auf den Plan. Der nämlich sorgt sich um den Liberalen, wie er schreibt. Denn: „Dieser Mini gilt allgemein als unzuverlässig, ist technisch veraltet und hat im Crashtest extrem schlecht abgeschnitten.“ Der Wardenburger hegt daher erhebliche Zweifel, ob Dürr denn mit diesem Fahrzeug überhaupt die Wahlkampfwochen sicher bis zum 27. Januar 2008 durchhalten könne. In „Notfällen“ erklärt sich Brigant daher bereit, einen seiner beiden VW-Golf zur Verfügung zu stellen, allerdings wohl kaum in den Dürrschen Lieblingsfarben. Die Fahrzeuge sind Rot und Grün. Brigant erläutert: „Die Wagen gelten als zuverlässig und

wertstabil. Sie stammen aus niedersächsischer Produktion, sind also für den Landtagswahlkampf bestens geeignet.“

Dank an langjährige Mitarbeiter im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier im Hause Schnittker am Markt, die wie gewohnt in familiärer Atmosphäre stattfand: Geschäftsführer Johannes Lenzschau konnte unter den Mitarbeitern gleich neun Jubilare willkommen heißen. Bedanken konnte sich die Inhaberfamilie bei den Mitarbeitern Ingrid Debbeler (35 Jahre Betriebszugehörigkeit), Gerda Protzel (35 Jahre), Waltraud Meyer (30 Jahre), Inge Feye (30 Jahre), Ursula Korte (25 Jahre), Christa Lojewski (15 Jahre), Melani Nwajagu (15 Jahre), Brigitte Kock

(10 Jahre) und Lidia Schulz (10 Jahre) für Ihre langjährige Treue und Mitarbeit.


Johannes Lenzschau wertete die langen Zugehörigkeiten als Zeichen von Qualität und gutem Betriebsklima, die dies erst ermöglichten. Damit sei aber bestimmt kein Mangel an Mut zur Veränderung gemeint, betonte Lenzschau weiter. Denn die Firma Schnittker entwickelte sich stark – vom Kolonialwarengeschäft mit Lebensmitteln und Sämereien hin zum Mehrbranchen-Fachgeschäft in der heutigen Größe. Dies sei ohne qualifizierte Mitarbeiter, die auch bereit sind, neue Wege zu gehen, gar nicht möglich. „Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind das eigentliche Betriebskapital“, so der Geschäftsführer in seiner Ansprache. Einige der Mitarbeiter sind überdies eigentlich sogar schon länger im Unternehmen, haben aber wegen Kinderjahren eine längere Pause gemacht. Famile Lenzschau bedankte sich bei den Jubilaren und bei allen anderen Mitarbeitern.

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