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LANDWIRTSCHAFT Die Milchvieh-Herden wachsen weiter

Ralf Degen ist neuer Vertrauensmann – Bernd Kuck bleibt 2. Vorsitzender

Im Amt bestätigt

wurde während der Jahreshauptversammlung des Milchkontrollvereins Rodenkirchen-Nordenham der 2. Vorsitzende Bernd Kuck. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Vertrauensleute Hartmut Froese, Heiko Wefer, Carsten Hullmann und Ingo Ostendorf. Poncio Hoogendoorn dagegen schied auf eigenem Wunsch aus. Zu seinem Nachfolger wurde Ralf Degen gewählt.

Die Milchleistung der Kühe verringerte sich etwas. Viele Bauern verzichteten auf teures Kraftfutter.

von rolf bultmann

sürwürden Der Strukturwandel in der Landwirtschaft hält weiter an. Die Milch wird von immer weniger Landwirten mit immer größeren Herden produziert. Das wurde während der Jahreshauptversammlung des Milchkontrollvereins Rodenkirchen-Nordenham in der Gaststätte „Kiek mol rin“ in Sürwürden bestätigt.

Von den 5327 Kühen in den 61 landwirtschaftlichen Betrieben des Kontrollvereins wurden im Wirtschaftsjahr durchschnittlich 8055 Kilogramm Milch pro Kuh mit einem Fettanteil von 4,1 Prozent (330 Kilogramm) und einem Eiweißgehalt von 3,41 Prozent (275 Kilogramm) produziert, berichtete Geschäftsführer Gustav Döding.


Gegenüber dem Vorjahr hatte sich die Zahl der Betriebe um weitere zwei verringert, während sich die Zahl der Kühe um 291 erhöhte. Dadurch stieg die durchschnittliche Größe der Herden erneut um sieben auf 87 Kühe an. Vor fünf Jahren bestanden die Herden in den damals noch 72 Betrieben des Milchkontrollvereins Rodenkirchen-Nordenham aus durchschnittlich 70 Kühen.

Nachdem die Milchleistung – im Wirtschaftsjahr 2003/2002 betrug sie 7543 Kilogramm pro Kuh – in den vergangen Jahren ständig und zum Teil erheblich gesteigert werden konnte, sank sie im Wirtschaftsjahr 2007/2008 um 7 auf 8055 Kilogramm.

Damit konnten die Rodenkircher und Nordenhamer Landwirte den Abstand zu den durchschnittlichen Milchleistungsergebnissen im Landeskontrollverband Weser-Ems (8500 Kilogramm pro Kuh) und in der Region Friesland/Oldenburg (8280 Kilogramm) nicht weiter verkürzen. Mit der Entwicklung in 2007/2008 lag man jedoch im Trend. Dies machte der Bericht von Dr. Ernst Bohlsen, Geschäftsführer des Landeskontrollverbandes, deutlich.

Aus Kostengründen (teures Kraftfutter) haben viele Landwirte auf eine erneute Steigerung der Milchleistung verzichtet und stattdessen in die Aufstockung ihrer Herde investiert. Seit Änderung des Milchquotenhandels im Sommer 2007 werde von den Milchviehaltern in Weser-Ems mehr Milchquote aus den anderen Bundesländern gekauft als aus der eigenen Region angeboten.

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