LANGENDAMM - Der Paritätische Friesland hat zwei neue Transporter in Betrieb genommen. Sie werden mit Erdgas angetrieben.
von hans begerow
LANGENDAMM - Steigende Treibstoffpreise sind auch für den Paritätischen Friesland ein Problem, der in der Region unter anderem den Behindertentransport für 280 Personen am Tag organisiert. Deshalb habe man sich überlegt, die Kosten über alternative Antriebsarten zu optimieren, sagte gestern Geschäftsführer Wolf Kulawik bei der Vorstellung zweier neuer Transporter, die mit Erdgas angetrieben werden.Gefördert wurde die Anschaffung durch die EWE, deren Zuschuss in Höhe von 2200 Euro je Fahrzeug diese Anschaffung der rund 25000 Euro teuren Transporter überhaupt erst möglich machte. Der Unterschied zu Transportern mit herkömmlichen Motoren betrage knapp 5000 Euro, sagte Kulawik. „Auch im wohlfahrtspflegerischen Bereich spielen Kosten eine Rolle“, sagte Kulawik weiter. „Erdgas ist eine vernünftige Alternative“, sagte Gunter Korfkamp, Leiter der Geschäftsregion Oldenburg/Varel. Er hob nicht nur den Umweltaspekt hervor, sondern wies auch auf die leichte Handhabung hin. Für die Erdgaswirtschaft sei allerdings die Aufgabe, „ Erdgas tankbarer zu machen“, also das Tankstellennetz zu erweitern. Der Behindertenfahrdienst des Paritätischen transportiert täglich 280 Personen in der Wesermarsch, in Friesland, Wittmund, sowie Teilen des Ammerlands. Im Jahr legen die Transporter des Paritätischen eine Strecke von 850 000 Kilometer zurück. 30 Fahrzeuge werden eingesetzt, berichtete Michael
Rumpf, Leiter der Abteilung Mobile Dienste beim Paritätischen. Auf die lange Erfahrung mit Erdgasautos in Italien wies Oliver Koke, Autogalerie Schlickel, hin.
erdgas in zahlen – Geld-Vorteile beim Tanken – Vorteile für die Umwelt
