LANGWARDEN - Trotz des Verzichtes auf eine gänzliche Schleifung des Sommerdeiches am Langwarder Groden werde es zu einer Ertüchtigung des Hauptdeiches kommen. Die werde noch vor der Realisierung der ökologischen Kompensationsmaßnahmen im Langwarder Groden vorgenommen.
Nach Auskunft von Leenert Cornelius, Vorsteher des II. Oldenburgischen Deichbandes, soll die Hauptdeich-Ertüchtigung ausschließlich mit Boden aus dem Langwarder Groden vorgenommen werden. Der fällt bei der Herrichtung des Areals für das Entstehen von neuen Salzwiesen an.
Ein weiteres Ergebnis des gefundenen Kompromisses ist, dass durch entsprechende Einrichtungen das künftige Naturerlebnis im Langwarder Groden für Besucher erlebbar gemacht werden soll.
Die Pläne für den im Arbeitskreis gefundenen Kompromiss für die Umsetzung der ökologischen Kompensationsvorhaben im Langwarder Groden, die in Planfeststellungsbeschlüssen für Deicherhöhungen und insbesondere für den den Bau des Jade-Weser-Ports angeordnet wurden, werden der Öffentlichkeit am Freitag, 10. Dezember, ab 19 Uhr auf Hof Iggewarden vorgestellt.
Vortragende sind Kai Wienken (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), Peter Südbeck (Nationalparkverwaltung) und Martin Sprötge (Planungsgruppe Grün). Die Veranstaltung wird von Hans-Heinrich Schrievers (stellvertretender Vorsteher des III. Oldenburgischen Deichbandes) moderiert.
