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Schwerer Unfall auf der A 1
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Aktualisiert vor 29 Minuten.

Vollsperrung Eingerichtet
Schwerer Unfall auf der A 1

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Sauber, schlau und schillernd

10.01.2020

Las Vegas Der Abgasskandal, die Sorge ums Klima und der Kriechgang bei der fälligen Transformation – all das hat die PS-Giganten zuletzt als schwerfällige Dinosaurier erscheinen lassen. Doch die Dinos schlagen zurück.

Die Branchenriesen zeigen sich auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas (bis 10. Januar) quasi „fit for future“: Spektakuläre Studien, saubere Antriebe, schlaue Assistenten und Infotainment-Lösungen sollen beweisen, dass das Auto genau wie auch seine etablierten Hersteller durchaus eine Zukunft hat.

Nirgendwo wird das so deutlich wie am Mercedes-Stand: Dort schillert die Vision „AVTR“ im Rampenlicht und predigt inspiriert vom Hollywood-Hit „Avatar“ den Frieden zwischen Technik und Umwelt: Ein von der Natur inspiriertes Design, ein emissionsloser Elektroantrieb, eine fast schon organische Verbindung von Mensch und Maschine und eine Batterie, die man kompostieren kann. Das soll dieses ferne Traumbild der Designer zu einer nachhaltigen Luxuslimousine machen, die nach den Worten von Mercedes-Chef Ola Källenius zwar die Grenzen des Planeten respektiert, dem Menschen in seiner individuellen Freiheit aber keine Grenzen setzt.

Während Mercedes weit in die Zukunft blickt und dabei fast schon philosophisch wird, bewahren die anderen Hersteller etwas mehr Bodenhaftung und blicken nicht ganz so weit in die Zukunft: Mit diversen Modellen geben BMW, Audi oder Chrysler einen Ausblick darauf, wie die nächste Generation von E-Autos von innen aussehen und wie sie zu bedienen sein wird – mit großformatigen Bildschirmen und Software-Updates via WLAN etwa.

Gleichzeitig mischen sich ein paar neue Wettbewerber ein. An elektrische Start-ups wie Byton hat man sich langsam gewöhnt. Und Henrik Fisker hat zwar eine neue Firma und mit dem pfiffigen Strom-SUV Ocean auch ein neues Auto, ist aber als einstiger Chefdesigner von Aston Martin und Erfinder des Hybrid-Sportwagens Karma ein alter Bekannter.

Der Elektronikkonzern Sony zeigt mit dem Vision-S den ersten Entwurf für ein eigenes Auto. Will man sich als Zulieferer für Infotainment-Lösungen ins Gespräch bringen?

Ford kündigte Robo-Taxis in drei US-Städten bis Ende 2021 an. Doch die Leitmesse der Generation iPhone macht auch deutlich, dass manche Themen schnell abflauen können – etwa das autonome Fahren. Vor zwei, drei Jahren sah es in Las Vegas so aus, als würde dem Autopiloten bald die Straße gehören. Mittlerweile gibt sich die Branche ernüchtert. „Auf lange Sicht wird es vor allem stark assistierte Systeme geben, die den Komfort und die Sicherheit erhöhen, ohne den Fahrer aus der Pflicht zu lassen“, heißt es bei ZF aus Friedrichshafen. Für alle weiteren Aufgaben seien die Hürden zu hoch und die Behörden zu langsam. Man setzt lieber auf Masse und zeigt ein Komplettsystem von Sensoren und Elektronik, mit dem der Endkundenpreis für nahezu freihändiges Autobahnfahren auf weniger als 1000 Euro sinken soll.

Weitere Innovationsbeispiele: Bosch präsentiert eine durchsichtige Sonnenblende. Bei Continental zeigen sich Armaturenbretter, deren Oberflächen schwingen und so ohne Lautsprecher Musik abspielen können. Und: Der Sitz „ZeroG-Lounger“ von BMW lässt sich während der Fahrt weiter nach hinten neigen als je zuvor und verspricht mehr Komfort.

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