LASTRUP - Nach der Abschaffung der Eigenheimzulage und dem Zusammenbruch bei Neubauaufträgen für Einfamilienhäuser ans Bauhandwerk denkt der Landtagsabgeordnete Clemens gr. Macke (CDU) über Alternativen der Bezuschussung von Baumaßnahmen nach. Das deutete er am Mittwoch bei einem Besuch der Hemmelter Holzbau-Firma Balgenort an. Auf seiner Tour im Vorfeld der Landtagswahl durch die Gemeinde Lastrup besuchte gr. Macke auch die Lastruper Zeitarbeitsfirma Perso Plankontor. Begleitet wurde der Landtagsabgeordnete von Lastrups Bürgermeister Jürgen Focke und maßgeblichen CDU-Politikern aus der Gemeinde.

Stefan und Anette Balgenort erläuterten den Besuchern ihren 1995 gegründeten Betrieb, in dem zurzeit zehn Mitarbeiter beschäftigt sind. In modernen Hallen lagert jede Menge Holz, das von dort zu den Baustellen zur Verarbeitung gebracht wird – und zwar trocken, sagen die Balgenorts, was in der Branche nicht immer der Fall sei.

Ohne die Aufträge von Investoren oder Investorengesellschaften – beispielsweise für betreutes Wohnen – sähe die Lage derzeit etwas bescheiden aus, räumte Anette Balgenort ein. Grund genug für gr. Macke, die alternativen Förderungen ins Spiel zu bringen: „Nicht für Neubauten, aber vielleicht für Renovierungen und Restaurierungen“, so der Abgeordnete, der im Januar auch wieder für den Landtag kandidiert.

Das Klima für Unternehmen in Lastrup scheint gut. Jedenfalls sagen die Balgenorts, dass sie sich am Standort Hemmelte sehr wohl fühlen. Das freut den Bürgermeister, der wie gr. Macke auch die zweite Firma lobt, die auf dem Besuchsplan stand. Bei Perso Plankontor sei die Idee der Vermittlung von Arbeitskräften in Spezialbereiche, aber auch in Büro- und Verwaltungsjobs professionell angegangen worden: „Typisch Südoldenburg“, beurteilte gr. Macke die Umsetzung.