LATHEN/HANNOVER - Mittelständische Unternehmer wollen die
Transrapid-Versuchsanlage im emsländischen Lathen retten. Die
Teststrecke steht im Sommer vor dem Aus, weil die Industrie kein
Interesse mehr an der weiteren Erprobung des Magnetschwebezuges hat.
Der Baustoff-Unternehmer Rolf Trauernicht aus dem ostfriesischen
Großefehn und andere Unterstützer berichteten am Freitag in Hannover,
es sollten neuartige Fahrweg-Träger in die bestehende Teststrecke
eingebaut und getestet werden. Damit könnte die Strecke wesentlich
billiger gebaut werden, so dass der Transrapid-Fahrweg dann auch
verkäuflich sei, sagte der Bauingenieur und Bauteile-Erfinder,
Hermann Flessner.
Auf der Teststrecke in Lathen waren im September 2006 bei
einem Unfall 23 Menschen gestorben und zehn verletzt worden.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Sonnabend in Ihrer NWZ.
