LATHEN - geht es um eine 2500 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke von Rio de Janeiro über São Paulo nach Campinas.

denkt an eine Trasse quer über die Insel.

soll der Flughafen Istanbul mit einem weiteren Airport verbunden werden.

sind Los Angeles und Florida im Gespräch.

Neuer Schwung für den Transrapid: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sieht beste Chancen für eine weltweite Vermarktung der deutschen Schwebetechnik. Interessenten kommen aus Brasilien, der Türkei, den USA und selbst von der spanischen Ferieninsel Teneriffa, sagte Ramsauer beim Besuch der Transrapid-Teststrecke in Lathen. Es war die erste Fahrt mit Gästen nach dem schrecklichen Unfall im September 2006.


„Ich bin von den Vermarktungschancen überzeugt“, betonte der Minister, der von einem „großartigen Technologie-Projekt“ sprach. Ramsauer: „Die Zukunft gehört der Schwebetechnik.“

Am weitesten seien die Gespräche mit Brasilien gediehen. „Wir setzen alles auf eine Karte, wir wollen erfolgreich sein“, sagte Verkehrsstaatssekretär Rainer Bomba, der „sehr große Zuversicht“ hegt. Deutschland wolle „das Geschäft nicht den Chinesen überlassen“. Ramsauer forderte einen „Politik-Wechsel“, damit Hochtechnologie „nicht wieder aus Deutschland abfließt“. Das Land müsse weltweit zum Spitzenreiter in Elektromobilität aufsteigen. Der Verkehrsminister nannte es zugleich „eine Todsünde, dass nirgendwo in Deutschland der Transrapid fährt“.

Die Teststrecke in Lathen soll auch über 2010 hinaus in Betrieb bleiben.