Bösel - Auch das zweite Böseler St.-Martins-Benefiz-Essen war ein voller Erfolg. Am Ende konnten die Initiatoren Martin Pille und Franz Rielmann mit André Beier jeweils stolze 2500 Euro an Elisabeth Meyer von der Lebensmittel-Ausgabestelle CarLa in Bösel und Ludwig Wreesmann vom Arbeitskreis Hilfe für Tschernobyl überreichen.

Bereits lange im Voraus war die Veranstaltung ausgebucht. Für das Folgejahr gibt es bereits eine Vormerkliste für diejenigen, die in diesem Jahr nicht mehr berücksichtigt werden konnten.

„Ohne die vielen Sponsoren ist das gar nicht möglich“, hob Martin Pille bei der Begrüßung hervor. Sein Dank galt nicht nur allen Sponsoren, sondern auch Franz Rielmann und Heimathaus-Koch André Beier für deren Einsatz.

Das St.-Martins-Benefiz-Essen ist von dem Böseler Martin Pille ins Leben gerufen worden und wurde jetzt im zweiten Jahr am 11. November, dem Martinstag, ausgerichtet. Der Erlös soll Vereinen und Organisationen zugute kommen, die humanitäre Hilfe leisten. Pille weiß selber, wie dringend Hilfe in diesen Vereinen benötigt wird. Seit 15 Jahren gehört er dem Tschernobylkreis aktiv an und ist schon oft in Weißrussland mit dem Hilfstransport vor Ort gewesen.

Das Benefizessen finanziert sich aus Spenden von den Sponsoren und den Eintrittsgeldern. André Beier vom Heimathuus kocht zum Selbstkostenpreis. Franz Rielmann kümmert sich im Vorfeld um die Sponsoren und ist in der Küche aktiv.


Die Gäste ließen sich mit einem „Fünf-Gänge-Menü“ vom Heimathuus-Team verwöhnen. Am Martinstag stand natürlich die „Martinsgans“ dabei im Mittelpunkt. Mit Kräuter-Dip und Griebenschmalz wurde das Menü eröffnet. Nach der Kraftbrühe von der Martinsgans gab es einen Gänseschaumkloß mit frischen Austern im Kräuterreisrand.

Dann hieß es „Brust und Keule“ von der Gans mit vielen Beilagen. Als Dessert wurde ein Parfait vom Hokkaidokürbis mit Waldbeerengrütze gereicht. Die essensbegleitenden Weine wurden ebenfalls gesponsert.

Für Unterhaltung zwischen den Gängen sorgte der Sing- und Spielkreis Petersdorf, der von Ingo Brinkmann in Vertretung seiner Mutter Anna-Maria geleitet wurde. Viel Beifall gab es auch für den Zauberer Hans Osterbrink aus Cloppenburg.

Ludwig Wreesmann und Elisabeth Meyer bedankten sich für die Spende und stellten ihre Arbeit vor. Der Arbeitskreis Tschernobyl führt seit vielen Jahren Hilfstransporte nach Weißrussland durch und ermöglicht Kindern aus dieser Region im Landkreis Cloppenburg einen Ferienaufenthalt. Die CarLa versorgt in der Ausgabestelle Bösel jede Woche zwischen 70 und 80 Familien.